Archiv des Autors: Köln gegen rechts

Aktueller Stand zu „PEGIDA NRW stoppen – Nein zu rassistischer Hetze! Nein zu sexueller Gewalt!“

Kundgebungsort vom Bündnis „Köln gegen Rechts“ und allen anderen aufrufenden Bündnissen wie „Köln stellt sich Quer“ und „Arsch huh“ ist am Samstag um 12h der Breslauer Platz!

Ort und Zeit sind definitiv bestätigt und von der Polizei genehmigt, anderslautende Meldungen in der Presse stimmen definitiv nicht!

PEGIDA wird sich ebenfalls auf dem Breslauer Platz treffen um 14h. Sie haben eine Kundgebung mit anschließender Demonstration über die alte „HOGESA-Route“ angemeldet. (Turiner Straße / Theodor Heuss-Ring / Adenauer Ufer/Breslauer Platz). Kundgebung und Demo sind von der Polizei genehmigt worden.

Der Breslauer Platz wird aufgeteilt werden. Die Kundgebung von „Köln gegen Rechts“ findet auf der südlichen Platzhälfte (Richtung Rhein) statt.

Es sind sehr viele Nazis zu erwarten.
Der Aufruf von PEGIDA NRW wird mittlerweile in allen rechten Netzwerken geteilt. Sowohl PRO NRW wie auch Pro Köln, die ansonsten strikt verfeindet sind, rufen auf, an der Demo teilzunehmen. Aber auch die Rechte aus Dortmund, NPD und andere Nazigruppen mobilisieren nach Köln. Auch im Hooligan Bereich versuchen HOGESA Leute eine starke Mobilisierung. Die Veranstalter rechnen mit mindestens 1000 Teilnehmer/innen. Die Mobilisierung könnte aber auch noch darüber hinausgehen. Die Polizei geht mittlerweile von einem Aufmarsch „ähnlich der HOGESA-Aktionen aus den letzten Jahren“ aus.

Gegenproteste
Der Kundgebung vom Bündnis „Köln gegen Rechts“ haben sich mittlerweile auch die Bündnisse wie „Köln stellt sich Quer“, oder „Arsch Huh“ und auch andere antifaschistische und antirassistischen Gruppen angeschlossen.
Es ist wichtig, nochmals viel Werbung für die Gegenproteste zu machen. Das könnte neben HOGESA der größte Aufmarsch von Nazis, Rassist/innen und Rechtspopulist/innen in Köln werden. Wichtig ist, dass am Samstag viele Leute kommen und die Proteste in Köln gegen das gesammelte Nazispektrum zu unterstützen.
Teilt nochmal alle die Facebookveranstaltung, schreibt Rundmails und mobilisiert für die Gegenproteste. Kommt pünktlich am Samstag.

https://www.facebook.com/events/167790366914073/

Das Motto unser Kundgebung lautet PEGIDA NRW stoppen – Nein zu rassistischer Hetze! Nein zu sexueller Gewalt!
Hier ein Link zu unseren Pressemitteilung:
http://gegenrechts.koeln/2016/dringender-appell/

Infos am Tage:
Twitter:
Am Tag selber werden wir versuchen neuste Info auf Twitter zu kommunizieren.
Ihr findet die Infos u.a. bei: twitter.com/antifa_koeln
EA:
Am Samstag wird es einen Ermittlungsausschuss (EA) für den Fall von Festnahmen oder Übergriffen geben:
Der EA wird unter folgender Nummer ab 11.30h zu erreichen sein: 0221/9327252
Hier ein Link mit Verhaltenstipps bei Demos vom EA:
http://www.ea-koeln.de/?page_id=4

Samstag 09.01 – 12h Breslauer Platz (Südhälfte-Richtung Rhein)

Antifaschistisches Aktionsbündnis „Köln gegen Rechts“
https://www.facebook.com/Koeln.gegen.Rechts/
http://gegenrechts.koeln/

Dringender Appell

KgR_Logo
Samstag 09.01. -12h – Köln Hauptbahnhof –(Ort kann sich ändern!)

Hooligans und Nazis aus allen Spektren und Gruppierungen mobilisieren für kommenden Samstag nach Köln.

Nach einem Aufruf von PEGIDA NRW zu einer Kundgebung am kommenden Samstag um 14h am Breslauer Platz (Hinterausgang vom Hauptbahnhof) wird dieser mittlerweile in allen rechten Netzwerken geteilt. Sowohl PRO NRW wie auch Pro Köln, die ansonsten strikt verfeindet sind, rufen auf an der Demo teilzunehmen. Aber auch die Rechte aus Dortmund, NPD und Hooligans von Hogesa mobilisieren nach Köln. Die Veranstalter rechnen mit mindestens 1000 Teilnehmer/innen. Auch die Polizei geht mittlerweile von einem Aufmarsch „ähnlich der HOGESA-Aktionen aus den letzten Jahren“ aus.

Das Bündnis „Köln gegen Rechts“ ruft dazu auf, sich dem Gebräu von Nazis, Rassist/innen und Rechtspopulist/innen entgegenzustellen und mobilisiert zu einer Kundgebung am Samstag um 12h am Kölner Hauptbahnhof.
Nach neusten Informationen hat PEGIDA NRW auch eine Demo über die altbekannte HOGESA Route über Turiner Straße / Theodor Heuss-Ring / Adenauer Ufer angemeldet.
Es kann jederzeit sein, dass sich der Ort noch ändert. Auch der Ort der Kundgebung vom Bündnis von „Köln gegen Rechts“ ist vorläufig und wird sich wahrscheinlich noch ändern. Neueste Infos dazu bekommt ihr immer direkt auf unserer Seite:
https://www.facebook.com/Koeln.gegen.Rechts/

Wichtig ist, dass am Samstag viele Leute kommen und die Proteste in Köln gegen das gesammelte Nazispektrum zu unterstützen.
Presseerklärung vom Antifaschistischen Aktionsbündnis „Köln gegen Rechts“:

Nein zu sexueller Gewalt! Nein zu rassistischer Hetze! Pegida NRW stoppen! – Kundgebung, 09.01.2016, 12 Uhr, Breslauer Platz*

Anlässlich der Männerübergriffe auf Frauen an Silvester ruft PEGIDA NRW unter dem Motto „PEGIDA schützt“ für Samstag, 14:00 Uhr, zu einer Kundgebung auf dem Breslauer Platz auf. Die Berichte der Opfer, dass es sich bei den Tätern um „nordafrikanisch“ und „arabisch“ aussehende Männer handele, rufen – wie zu erwarten – Rassisten aller Couleur auf den Plan. Sie versuchen, die berechtigte Empörung über die gewalttätigen, sexuellen Übergriffe auf Frauen für die Verbreitung ihrer menschenverachtenden Ideologie zu nutzen.

Wie schon zuvor Pro NRW am Mittwoch mit dem Motto: „Einwanderergewalt lässt uns nicht kalt“, mobilisiert nun Pegida NRW für Samstag zum Kölner Hauptbahnhof. Ausgerechnet Pegida NRW, mit ihrer Verankerung im sexistischen und frauenverachtenden Hooliganmilieu, präsentiert sich plötzlich als Verfechterin von Frauenrechten. Tatsächlich geht es dabei allein um Hetze gegen Geflüchtete und MigrantInnen.
Auf Facebook hat „Pegida NRW“ eine Veranstaltung erstellt, zu der sich bisher über 400 TeilnehmerInnen angemeldet haben. Mittlerweile mobilisieren Gruppen wie die NPD, Die Rechte Dortmund, Pro Köln, Pro NRW u.a. für Samstag. Ähnlich wie bei HOGESA 2014 kann es zu einer spektrenübergreifenden Beteiligung von Nazis, Rassisti*nnen, extrem rechten Hooligans und Rechtspopulist*innen kommen.

Wir verurteilen die sexistischen Vorfälle an Sylvester entschieden. Die inzwischen zurückgezogenen Vorschläge der Kölner Oberbürgermeisterin Reker an Frauen, im Karneval vorsichtig zu sein, gehen aber in die entgegengesetzte Richtung. Sie und der Präsident der in der Angelegenheit unfähigen bis unwilligen Behörde, Polizeipräsident Wolfgang Albers wollten für den kommenden Karneval „Verhaltenshinweise für Frauen und junge Mädchen“ herausgeben.
Aber: An Vergewaltigungen ist immer der Vergewaltiger schuld, nie das Opfer!
Es scheint wahr zu sein, dass die sexuellen Übergriffe zum großen Teil von Männergruppen mit migrantischem Hintergrund verübt wurden. Aber: Wir werden es aber nicht zulassen, dass die Opfer der Übergriffe von Sylvester für eine rassistische Hetze gegen Geflüchtete, MigrantInnen u.a. instrumentalisiert werden.

Sonja Ziegler, Sprecherin von Köln gegen Rechts: „Die gewalttätigen, sexuellen Übergriffe an Sylvester sind durch nichts zu entschuldigen. Die geheuchelte Empörung von Pegida und Co., die weitgehend selbst aus sexistischen und gewalttätigen Milieus entstammen, dient allerdings nur einem Zweck: die verständliche Empörung über die Angriffe zu nutzen, um eine rassistische, gewalttätige Stimmung gegen alle MigrantInnen und Flüchtlinge zu schüren.“

Das „Antifaschistische Aktionsbündnis – Köln gegen Rechts“ ruft zu einer Kundgebung gegen die rassistische Kampagne von Pegida NRW für Samstag,

09.01.2016, um 12:00 h, auf dem Breslauer Platz* auf.

Pegida NRW stoppen! Nein zu rassistischer Hetze – Nein zu sexueller Gewalt!
Antifaschistisches Aktionsbündnis – Köln gegen Rechts

*z. Zt. wird der genaue Ort noch mit der Polizei verhandelt

Pegida NRW stoppen! Nein zu rassistischer Hetze! Nein zu sexueller Gewalt!

FBV02

In der Silvesternacht wurden, wie vielfach in den Medien berichtet, am Kölner Hauptbahnhof zahlreiche Frauen Opfer sexueller Attacken und Diebstähle. Die Berichte, dass es sich bei den Tätern um „nordafrikanisch“ und „arabisch“ aussehende Männer handele, rufen nun – wie zu erwarten – Rassisten aller Coleur auf den Plan. Sie versuchen, die Verunsicherung und Empörung gegenüber den schlimmen Vorfällen nun ihrerseits für die Verbreitung ihrer menschenverachtende Ideologie zu nutzen.

Wie schon zuvor Pro NRW mobilisiert nun Pegida NRW für Samstag zum Kölner Hauptbahnhof. Ausgerechnet Pegida NRW, mit ihrer Verankerung im sexistisch und frauenverachtenden Hooliganmilieu, präsentiert sich plötzlich als Verfechter von Frauenrechten. Tatsächlich geht es dabei allein um Hetze gegen Flüchtlinge und MigrantInnen. Vor dem Hintergrund der durch reißerische Berichterstattung aufgeheizten Stimmung sind viele gewaltbereiten Nazis, Rassisten und Hooligans in Köln zu erwarten.

Wir verurteilen die sexistischen Vorfälle und lassen nicht zu, dass die Opfer für diese rassistische Hetze instrumentalisiert werden. Kommt alle zum Hauptbahnhof um klar zu machen, dass wir weder Sexismus noch Rassismus dulden.

Samstag 09.Januar 13:00 Uhr Bahnhofsvorplatz

Antifaschistisches Aktionsbündnis – Köln gegen Rechts

7 Januar: Todestag von Oury Jalloh

Oury-Jalloh

Am 7. Januar ist es 11 Jahre her, dass der Sierra-Leoner Oury Jalloh in einer Gefängniszelle in Dessau auf einer schwer entflammbaren Matratze verbrannte. Obwohl er an Händen und Füßen gefesselt war, und obwohl bei der vorangegangenen Durchsuchung kein Feuerzeug gefunden wurde, behaupteten die diensthabenden Polizisten, er habe sich selbst angezündet.

Angehörige und Freunde Oury Jallohs weisen seit Jahren darauf hin, dass alle Indizien für Mord sprechen. Dabei stießen sie bei der Polizei auf eine Mauer des Schweigens und der Vertuschung. Erst nach langjährigen Protesten und einem privat in Auftrag gegebenen Gutachten, das die Beteiligung Dritter an seinem Tod für wahrscheinlich erachtet, wurde ein neues Verfahren zur Klärung der Todesursache eingeleitet.

Wir halten den Fall Oury Jalloh nicht für einen Einzelfall. Als antirassistisches Bündnis wenden wir uns gegen jede Art von staatlichem Rassismus und Polizeigewalt.

Am 7. Januar findet um 18:00 Uhr eine Demonstration zum Gedenken an Oury Jalloh statt.

https://www.facebook.com/events/941739572573323/

Am selben Abend findet zu den Hintergründen um den Tod Oury Jallohs eine Veranstaltung vom Connact Antifa Cafe statt.

https://www.facebook.com/ConnAct.Antifa/

Presseerklärung von Köln gegen Rechts: Gegen Männergewalt und Rassismus!

Die gewalttätigen, sexualisierten Übergriffe von Männergruppen – unter ihnen, nach Aussagen von Betroffenen, auch Männergruppen aus Nordafrika – gegen Frauen auf dem Bahnhofsplatz in der Silvester Nacht rufen auch rassistische „Frauenbeschützer“ auf den Plan.

Am Montag dem 4.1. hat sich bei Facebook eine Gruppe unter dem Namen „Altstadtspaziergang“ gegründet, die wohl vorhat, am Dienstag dem 5.1. abends oder auch am Wochenende so etwas wie eine Jagd auf Schwarze in der Kölner Innenstadt um den Hauptbahnhof herum zu machen. Bei den Mitgliedern der Gruppe handelt es nach erstem Anschein um Leute aus dem Hooligan-, Türsteher- und Rotlicht-Milieu. Sie sprechen u.a. von „Untermenschen“ und das es Zeit wird, „dass dieser Dreck von unserem Stadtbild verschwindet“.

Sprachlich etwas moderater, aber mit gleicher rassistischer Aufladung meldet sich auch die Pro Bewegung zu Wort. Unter dem Motto „Zuwanderergewalt lässt uns nicht kalt!“ hat der Kölner Kreisverband von PRO NRW für Mittwoch den 6.1. um 14 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz eine Mahnwache gegen „testosterongesteuerte „Neubürger““ angekündigt.

Sonja Ziegler, Sprecherin von „Köln gegen Rechts – Antifaschistisches Aktionsbündnis“ verurteilt die gewalttätigen Übergriffe von Männern – egal welcher Nationalität – gegen Frauen in der Silvester Nacht. Gleichzeitig wendet Köln gegen Rechts sich entschieden gegen die rassistische Vereinnahmung des berechtigten Protestes gegen Männergewalt.

Gegen Patriarchat und Rassismus!