Schlagwort-Archive: Neonazis

Die Kölner AfD und die Gewalt Teil 2

 

 

 

 

 

 

 

Kaum haben die Admins der Kölner AfD Seite die von „Köln gegen Rechts“ dokumentierten Mordaufrufe und Gewaltphantasien gelöscht, geht es weiter. Deutlicher kann sich diese Partei nicht als Anlaufpunkt von Nazis, Antidemokraten und potentiellen Gewalttätern outen. Der bürgerliche Lack ist ab!

25 Jahre nach Solingen: „Neue rassistische Protestbewegung“

Beitrag vom WDR zu den Brandanschlägen von Solingen 1993:

„Seit 2015 werden die Taten nicht nur aus der Neonazi-Szene verübt, sondern auch durch eine enorm gewachsene Zahl sogenannter anlassbezogener Straftäter.

Diese Leute sind zuvor polizeilich nicht aufgefallen. Sie radikalisieren sich über das politische Klima und rechte Hetzblogs.

Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit den Wahlerfolgen der AfD. Sie ist der politische Katalysator einer neuen fremdenfeindlichen und rassistischen Protestbewegung.“

AfD organisiert Shitstorm gegen Kölner ASTA

#ReconquistaInternet

Über 4000 Kommentare mit Beschimpfungen; Beleidigungen, Bedrohungen und volksverhetzenden Äußerungen gegen den Kölner ASTA.

Nachdem der Kölner ASTA auf einen wahrscheinlich aus Sachsen kommenden Bautrupp hingewiesen hatte, der seit einiger Zeit auf dem Kölner Unigelände mit Naziklamotten rumläuft, organisierten die Sächsische AfD und deren Abgeordneten eine Shitstormkampagne gegen den ASTA. Identitäre, AfDler/innen, Hools und andere Nazis posteten tausende Hasskommentare auf den Seiten des Kölner ASTAs. Dieser nahm den Post nach Absprache mit der Polizei daraufhin vom Netz und lässt jetzt prüfen, ob Anzeigen gestellt werden.

Hier nochmal der Ursprungspost vom SDS:

Vernetzung der Neuen Rechten in Köln und Umgebung

Die Zeit hat ein umfangreiches Netzwerk neurechter Denkfabriken, Medien und Spender veröffentlicht.

„Im Mittelpunkt der Neuen Rechten steht die AfD: Sie ist der parlamentarische Arm der Bewegung, ihre Politiker vertreten die Ideen der Neuen Rechten auf der Straße, in Kommunen und Ländern und mittlerweile sogar im Bundestag. Die Partei unterhält enge Kontakte ins rechtsradikale Milieu, beschäftigt ehemalige Neonazis und lässt sich von rechten Multimillionären sponsern. Die AfD ist der Nukleus, das Kraftzentrum des Milieus.

Vor allem in Berlin, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben die Neuen Rechten Strukturen aufgebaut.“

Die ZEIT listet einige Organisationen auf, die auch hier in Köln und Umgebung angesiedelt sind:

Arcadi Magazin
Darunter ist u.a. das Arcadi Magazin aus Leverkusen. Eine wichtige Schnittstelle zwischen AfD, Identitären, der Ein Prozent Bewegung und Burschenschafen.

Burschenschaft Germania
Die Burschenschaft Germania unterhält Verbindungen und Häuser in Hamburg, Magdeburg, Halle, Leipzig und auch in Köln Bayenthal (Bayenthalgürtel/Gustav-Heinemann Ufer). Die Burschenschaft Germania ist seit Jahrzehnten im rechtsextremen Spektrum aktiv. Einige ihrer Mitglieder arbeiten für die AfD in Landtagen oder im Bundestag und sind bei Identitären und neonazistischen Kameradschaften aktiv

Eigentümlich frei
Die Zeit erwähnt auch die Zeitschrift „Eigentümlich frei“, die ihren Hauptsitz in Düsseldorf hat. Eigentümlich Frei kommt aus der libertären Ecke und hat sich immer mehr rechtsextremen Gruppen wie den Identitären angenähert. In Köln riefen diese Libertären um den rechten Blogger Miró Wolsfeld und der Hayek Club Aktivistin Hannelore Thomas auch zu der Nazidemo am 14.04. auf dem Kölner Heumarkt auf.

Desiderius-Erasmus-Stiftung
Als zentrale Stiftung der AfD soll in den nächsten Jahren die Desiderius-Erasmus-Stiftung dienen. Bis zu 70 Millionen Euro werden der Stiftung zur Verfügung stehen um mit Stipendien und Forschungsaufträgen die rechte und rechtsradikale Szene zu unterstützen. Geleitet wird die Stiftung von der ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach. Aus Köln sitzt im Vorstand der Stiftung die Marienburger Anwältin Dr. Daniela Ochmann, die seit Jahren für die AfD aktiv ist und Beisitzerin im Kölner AfD-Kreisvorstand ist.

Keine Geschäfte mit Neonazis!

Seit einigen Monaten arbeiten Bauarbeiter an der Universität zu Köln, die Kleidung von rechten Szenemarken wie Thor Steinar und von neonazistischen Gruppen wie Landser tragen. Und was tut die Uni? Die Uni tut nichts!

Das Thema wurde sogar im Senat angesprochen. Laut dem Rektorat wurden die Bauarbeiter bereits angewiesen, neutrale Kleidung zu tragen. Zudem sollte die Baufirma über diese Anweisung in Kenntnis gesetzt werden.

Doch die Bauarbeiter tragen weiterhin Kleidung von Thor Steiner und von Landser.