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Gegen Sammelabschiebung nach Afghanistan!

Gegen die Sammelabschiebung nach Afghanistan am Dienstag

Die Bundesregierung betont, dass es in Afghanistan auch sichere Gebiete gibt. Das hat mit der Realität vor Ort nicht viel zu tun. Laut der Bundesregierung gilt Kabul als sicher.

An einem einzigen Tag gibt es dort Dutzende von Warnungen: Explosionen, Selbstmordanschläge, Feuergefechte. Und es gibt heute nicht nur deutlich mehr Anschläge als früher. Sie sind auch weniger berechenbar. Früher konnte man abschätzen, wann sich jemand in die Luft sprengt: morgens und abends im Berufsverkehr, wenn die Regierungsangestellten auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Heimweg waren. Sie fuhren damals in Shuttlebussen der Regierung. Die Shuttles wurden aber ständig angegriffen, deshalb fahren die Mitarbeiter heute mit öffentlichen Bussen. Dadurch ist das Risiko breiter gestreut. In den Jahren 2018 und 2019 aber gab es mehr Anschläge als in jeder anderen afghanischen Stadt.
In 32 der 34 afghanischen Provinzen gibt es gewaltsame Konflikte. Im Global Peace Index, der die Gefährdungslage der Staaten bewertet, steht Afghanistan mittlerweile ganz oben auf der Liste – vor Syrien. Die Abschiebepolitik der deutschen Regierung hat keinen Bezug zur afghanischen Realität. (nach zeit online v 27 11 19)

SCHLUSS MIT DEN ABSCHIEBUNGEN!
AFGHANISTAN NEEDS HELP NOT DEPORTATIONS!

Montag 2.12.2019 Köln Hbf Vorplatz, 18 bis 19 Uhr

Protest gegen 27. Sammelabschiebung nach Kabul

KOMMT! MONTAG 26.8.19; HBF VORPLATZ 18 BIS 19 UHR: PROTEST GEGEN 27. SAMMELABSCHIEBUNG NACH KABUL AM DIENSTAG — AFGHANISTAN NOT SAFE

Nach Uno-Angaben war 2018 das bislang tödlichste Jahr in dem seit 18 Jahren andauernden Konflikt in Afghanistan. 3804 Zivilisten wurden im vergangenen Jahr getötet, darunter 927 Kinder.

Der jüngste Anschlag auf eine Hochzeitsfeier bei der 63 Menschen starben und 182 weitere verletzt wurden zeigt erneut, dass Afghanistan kein sicheres Land ist.

Das alles findet vor dem Hintergrund der Verhandlungen der Taliban mit der US-Regierung statt. Die US-Regierung unter Trump will ihre Truppen aus diesem Krieg abziehen. Einzig wichtig ist ihnen dabei: Taliban sollen keine ausländischen Islamisten mehr in Afghanistan zulassen. Frauenrechte und Schulen für Mädchen können dabei ruhig verloren gehen.

WIR SAGEN NEIN: KEINE ABSCHIEBUNG IN DEN BÜRGERKRIEG!

GEGEN DIE 27. SAMMELABSCHIEBUNG: MONTAG, 26. AUGUST, KÖLN HBF 18 UHR.

Demo in Paderborn 100 Jahre Abschiebehaft — Kein Grund zu feiern

Demo in Paderborn — Gemeinsame Anreise aus Köln

… aber ein Grund für Protest. Deswegen: Großdemo in Paderborn und Büren

In Büren steht der größte Abschiebeknast Deutschlands. Im Rahmen der
Kampagne „100 Jahre Abschiebehaft sind genug!“ findet dort am Samstag
31. August die bundesweite Demo statt, direkt am Knast und im Anschluss in
Paderborn.

Ablauf

  • 11:00 Uhr – Kundgebung Abschiebehaftanstalt Büren, Büren Stöckerbusch 1
  • 15:00 Uhr – Start der Demonstration durch Paderborn
  • ca. 17:30 Uhr – Abschlusskonzert

Mehr Infos

Zur Demo wird „Kein Mensch ist illegal“ gemeinsam aus Köln fahren, dafür gibt es eine gemeinsame Zuganreise.

Hinfahrt

Am Samstag den, 31. August, 8 Uhr im Hbf vor der Parfümerie (Domseite). Wer mit NRW-Ticket (mit-)fahren möchte, sei bitte zeitig dort!

  • Abfahrt Köln Hbf 08:21 Gleis 2 RE 7 (32528)
  • Umstieg in Hamm (Westf) ab 10:11 Gleis 6 ABR RE11 (26711)
  • Ankunft in Paderborn Hbf 10:52

Von Paderborn gibt es ein Bus-Shuttle zum Demostart in Büren und später zurück nach Paderborn.

Rückfahrt

  • Paderborn Hbf ab 18:11 Gleis 1 ABR RE11 (26730)
  • Hamm(Westf) an 18:52
  • Hamm(Westf) ab 19:00 Gleis 6 RE 7 (32551)
  • Köln Hbf an 20:38

100 Jahre unschuldig in Haft!