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Stoppt das Sterben im Mittelmeer! — Offener Treff

Veranstaltung mit Sea Watch am 24. Juli in der Alten Feuerwache

Im Rahmen des offenen Treffens von Köln gegen Rechts — Antifaschistisches Aktionsbündnis haben wir diesmal einen Vertreter von Sea-Watch, sowie einen Vertreter von Watch The Med – Alarmphone zu Gast.

Sie werden von der aktuellen Situation im Mittelmeer berichten und auch von den Möglichkeiten sich hier praktisch zu engagieren. Auch nach den Demonstrationen in Köln und anderen Städten unter dem Motto Seebrücke – Schafft sichere Häfen müssen wir Druck machen, damit das Mittelmeer nicht weiter zum Massengrab wird. Wir müssen uns gegen diesen Rechtsruck stellen, der diese entmenschlichte Politik vorantreibt.

Es gibt viele Gründe aktiv zu werden. Nicht länger warten: Aktiv werden gegen Rassismus!

Dienstag 24.07.2018 um 19 Uhr – Alte Feuerwache, Melchiorstr. 3, Köln

Urteilsverkündung im NSU-Prozess

Kein Schluss-Strich
Für alle, die nicht gerne lesen und nur die Termine wissen wollen:

  • 10.07.2018 Kundgebung am Walltrafplatz von 17-18:00 Uhr
  • 10.07.2018 ab 22:00 Uhr Verabschiedung des Busses nach München, der um 23:00 Uhr abfahren soll
  • 11.07.2018 München – Programm KEIN SCHLUSSSTRICH vor dem OLG in München ab 08:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr
  • 11.07.2018 Köln: ab 13:00 Uhr Aktionstag vor der Villa Genovevastrasse / Ecke Schanzenstrasse
  • 11:07:2018 Köln: Pressezentrum und Begegnungstreff von 12-14:00 Uhr Im Restaurant Istanbul auf der Keupstrasse

Zum Programm in Köln:

Für alle, die nicht nach München fahren können, findet am 10. Juli um 17 Uhr eine Kundgebung auf dem Wallrafplatz in Köln statt.

Am 10. Juli um 23 Uhr ein Bus an der Schanzenstraß/Ecke Keupstraße (Rückfahrt nach der Münchner Abenddemo am 11. Juli) abfahren. Zur Verabschiedung mit Life-Musik wäre es schön, eine Menge solidarischer MitstreiterInnen dabei zu haben.

Es wird Solitickets und auch günstigere Tickets für Menschen mit wenig Einkommen geben.

Die Preise liegen zwischen 10 und 20 Euro. Genauere Infos folgen, wenn klar ist, wie viele überhaupt mitfahren. Einfach in die Buslisten eintragen, die auf den Mobilisierungsveranstaltungen ausliegen.

Die Karten können direkt am SSK am Saliering, in der Alten Feuerwache am Ebertplatz, in der NOBIKO Nudelbar & Café in Kalk und im Kulturbunker in Kön-Mülheim gekauft werden. Alternativ können Karten auch über die Emailadresse initiative@keupstrasse-ist-ueberall.de auf der Homepage der Initiative vorbestellt werden.

Am 11. Juli selbst planen wir in Köln ab 13 Uhr ein vielfältiges Programm mit Life-Musik, Reden, Performances, Audio-Lifeschalte nach München, einem Teestand mit Diwan zum Austausch. Viele Bewohner der Keupstrasse und Überlebende haben schon ihr Kommen angekündigt. Gemeinsam werden wir an diesem Tag zeigen – die Urteilsverkündung im NSU-Verfahren bedeutet KEINen SCHLUSSTRICH!

Das alles wird – bei welchem Wetter auch immer – auf dem Vorhof der Villa an der Keupstraße Ecke Genovevastraße (nahe der KVB-Haltestelle Keupstraße) statt finden.

Wir freuen uns auf euch. Bei Fragen einfach eine Email an uns schicken.

Eure Initiative Keupstrasse ist überall

Das geplante Polizeigesetz NRW und seine Folgen für den Kampf gegen Rechts

Kampf gegen Rechts als Risiko für die innere Sicherheit? – Das geplante Polizeigesetz NRW und seine Folgen

Noch vor der Sommerpause möchte die CDU/FDP-geführte Landesregierung das schärfste Polizeigesetz durchsetzen, dass es in NRW jemals gab. War bisher die Strafverfolgung erste Aufgabe der Polizei, soll nun ihr Schwerpunkt in der sog. „Gefahrenabwehr“ liegen. Damit liegt es nahezu in der eigenen Einschätzung der Polizei, ob und wann sie tätig werden will. Dabei erhält sie stärkere Befugnisse: Die Video- und Telekommunikationsüberwachung wird ausgebaut, die Polizei kann Kontaktverbote erlassen und Menschen in Haft nehmen, ohne dass diese eine Straftat begangen haben.

Die Ausweitung der Befugnisse trifft auf einen Polizeiapparat, der selbst zunehmend nach rechts schreitet. Polizeibeamt*innen engagieren sich in der AfD, Interessenvertreter*innen der Polizei suchen die Nähe zu Rechtspopulisten und sprechen Verdächtigen das Recht auf einen fairen Prozess ab und Polizeipraktiker*innen fordern ein „robusteres“ Auftreten gegenüber den Bürger*innen.

Über den Inhalt des geplanten Polizeigesetzes NRW und seine Folgen für den Kampf gegen Rechts informiert im Rahmen des regelmäßigen offenen Treffens von Köln gegen Rechts der Ermittlungsausschuss (EA) Köln in einem Vortrag. Dabei werden wir auch gemeinsam Strategien diskutieren wie die Demonstrationsfreiheit verteidigt und die Rechtsentwicklung zurückgedrängt werden kann.

Wir werden über die geplante Großdemonstration am 07.07. in Düsseldorf berichten.

Dienstag, 26.06., 19h, Offener Treff in der Alten Feuerwache (Melchiorstr. 3)

Weitere Infos hier:

Das Bündnis „Köln gegen Rechts“ lädt jeden 2. und 4. Dienstag des Monats zum offenen Treffen ein, um Interessierte anzusprechen, die sich aktiv am Widerstand gegen Nazis und Rassismus beteiligen wollen.

Veranstaltung „Kein Schlusswort – Plädoyers im NSU-Prozess“

Erinnerung! Morgen, Dienstag 12. Juni um 19.30, Alte Feuerwache.

Im Rahmen des offenen Treffs von Köln gegen Rechts wird einer der Nebenkläger des NSU-Prozesses in München, Alexander Hoffman aus dem Buch „Kein Schlusswort. Nazi-Terror-Sicherheitsbehörden-Unterstützernetzwerk. Plädoyers im NSU-Prozess“ lesen.

Die Schauspielerin Asta Nechajute, die auch Mitglied der Initiative Keupstrasse ist überall ist, wird zudem aus den Plädoyers einiger Angehöriger und Überlebenden der NSU-Taten vortragen.

Viele der Plädoyers aus dem Buch sind auch eine Abrechnung mit dem gebrochenen Aufklärungsversprechen der Bundeskanzlerin. Denn statt Antworten zu bekommen bleiben Angehörige und Betroffene mit unzähligen unbeantworteten Fragen zurück. Daher bedeutet die Urteilsverkündung nach fünf Jahren Prozessdauer für die meisten Betroffenen und ihre AnwältInnen kein Ende, sondern ein neuer Auftakt für eine dringend notwendige Aufklärung.

Über ihr gemeinsames Buch, die vielen offenen Fragen und das NSU Verfahren werden Alexander Hoffmann und VertreterInnen der Initiative Keupstraße ist überall – Her yer Keup Caddesi heute sprechen.

Auch über Aktuelles zum Tag X2, der Urteilsverkündung im NSU-Prozess und den für diesen Tag geplanten Protesten wird es neue Informationen geben.

Dienstag, 12.06.2018, 19.30 Uhr, (eine halbe Stunde später als sonst!), Alte Feuerwache, im Raum Offener Treff, Melchiorstraße 3.

Das Bündnis „Köln gegen Rechts“ lädt jeden 2. und 4. Dienstag des Monats zum offenen Treffen ein, um Interessierte anzusprechen, die sich aktiv am Widerstand gegen Nazis und Rassismus beteiligen wollen.