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Dem rechten Mob nicht die Straße überlassen

Kundgebung gegen den rechten Aufmarsch — Gemeinsam gegen Rechtsruck und für eine offene Gesellschaft

Am Samstag, den 29. September. rufen erneut Leute aus dem Umfeld des „Begleitschutzes Köln“ zu einer Kundgebung am Breslauer Platz auf.

Kurz nach den Ereignissen in Chemnitz versuchten sie schon einmal sich in der Kölner Innenstadt zu treffen. Motiviert von den dortigen Hetzjagden wollten sie auch in Köln spontan durch die Straßen ziehen. Erst durch antifaschistische Mobilisierung zur Gegenkundgebung waren sie gezwungen ihren spontanen Auflauf bei der Polizei anzumelden und sahen sich einer Überzahl von 600 Gegendemonstranten*innen gegenüber. Einige der Teilnehmenden waren bereits von den Übergriffen am Ebertplatz oder von der selbsternannten Bürgerwehr bekannt, die schon im Januar 2016 Menschen am Kölner Hauptbahnhof jagte und dabei 7 Migranten verletzte.

Jetzt versuchen sie erneut mit längerer Planung und weiterer Unterstützung aus dem rechten Lager, auch aus dem Umland, in Köln aufzulaufen. Unter dem Motto „Für ein friedliches Miteinander“ wollen sie am 29.09. eine Kundgebung und vielleicht auch Demo auf der bekannten HOGESA-Strecke veranstalten. Die Symbolik des Aufrufs erinnert stark an die Dresdner PEGIDA – durchgestrichenes Hakenkreuz, Antifa Zeichen und IS Flagge.

Um Geschäft und rechte Politik nicht zu sehr vermischen, wurde Dennis Mocha’s Begleitschutztruppe“ bei Facebook in „Internationale Kölsche Mitte“ umbenannt.
Nach der letzten rechten Kundgebung am 28.08., war dem Begleitschutz, der auch Anlaufstellen an einigen Kölner Kiosken hat, das Büro am Hansaring gekündigt worden.

Bei dieser Kundgebung waren viele Personen, die schon auf zahlreichen Naziaufmärschen in Köln teilgenommen haben, anwesend. Aktivist*innen aus dem Umfeld der Neonazigruppe „Köln für Deutschen Sozialismus“, welche kurz vorher im Mob in Chemnitz mitgelaufen waren, ehemalige Anmelder der KÖGIDA Aufmärsche in Köln oder rechte Hools wie Alfred H.. Dieser war bei einer Sicherheitsfirma beschäftigt und wurde Silvester ‘17 enttarnt. Von ihm existiert ein Bild auf dem er zusammen mit einem der Attentäter von Köln-Mülheim (Anschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft Silvester 2016) bei einem Naziaufmarsch mit Reichkriegsflagge posiert.

Andere Teilnehmer dieser Kundgebung sind vorwiegend durch Polizeipresseberichte bekannt, bei denen es um Menschenhandel und Raub, oder schlichtweg schwere Körperverletzung geht.
Mit einem „friedlichen Miteinander“ haben sie genauso wenig zu tun, wie die AfD mit einer weltoffenen Gesellschaft.

Ermuntert durch die Bilder des aufmarschierenden rechten Mobs in Chemnitz, versuchen ihre Gesinnungsgenoss*innen in Köln gewaltbereite Menschen aus der Hooligan- und Rocker-Szene in Köln mit organisierten Rechten zusammen auf die Straße zu bringen.

Diesem Versuchen werden wir entgegentreten

Jetzt auf die Straße gegen menschenfeindliche Politik und den rechten Mob!

Nach den großen Demos zur Seebrücke und für eine solidarische Flüchtlingspolitik müssen wir in Köln am 29.09. durch eine große antifaschistische und zivilgesellschaftliche Mobilisierung ein Zeichen setzen, dass wir Bilder wie aus Chemnitz hier nicht zulassen werden und dem rechten Mob nicht die Straße überlassen werden.

Kundgebung gegen den rechten Mob:
Samstag 29. Sept., 15‑19h, Breslauer Platz

Kundgebung: Keine Abschiebung in den Tod!

Auch im September wird ein Flug nach Kabul starten und Menschen in ein ihnen oft unbekanntes und gefährliches Land bringen, sie aus einem Arbeitsverhältnis, einer Ausbildung oder aus der Schule reissen, weil sie keinen gesicherten Aufenthaltsstatus haben.

Dagegen werden wir auch dieses Mal unsere Stimme erheben. Wir werden nicht zulassen, dass die menschenverachtende Abschiebepolitik geräuschlos vonstatten geht.

Die Sicherheitslage in Afghanistan ist unverändert. Wöchentlich werden Anschläge und bewaffnete Auseinandersetzungen gemeldet.

Deshalb sagen wir:

Keine Abschiebung in den Tod!

Kundgebung, Montag, 10. September 2018 18-19 Uhr, Hbf

https://www.facebook.com/events/2271766582853038/

Vielfalt statt Einfalt – Kundgebung gegen die „Demo für alle“

12.09. Köln: Gegenprotest zur angekündigten Kundgebung der „Demo für alle“
Homo und transfeindliche Kundgebung in Köln angekündigt

Hinter der „Demo für alle“ verbirgt sich ein Kampagnen-Netzwerk an dem Erzkonservative, christliche Fundamentalist_innen und extreme Rechte beteiligt sind. Nicht zuletzt unterstützt die „Alternative für Deutschland“ ihre Aktionen.

Auch in Köln ist am 12. September 2018 ist eine Kundgebung am Hauptbahnhof geplant — die nicht unwidersprochen bleiben wird!

Wir werden gemeinsam mit vielen anderen Gruppen aus Köln gegen die LSBTIQ-feindliche und antifeministische Kundgebung demonstrieren.

Bringt gerne Regenbogenfahnen, Schilder, Trillerpfeifen mit. Unsere Vielfalt gegen ihre Einfalt!

Aufruf — Köln zeigt Haltung!

Gemeinsam zeigt Köln Haltung

Für Aufnehmen, Hierbleiben, Solidarität!
Große Kundgebung am 16. September, Roncalliplatz, Köln

Nach der großen Demonstration der Seebrücke Köln am letzten Sonntag in Köln mit 2500 Teilnehmer/innen wird am 16.09. in Köln erneut eine große Kundgebung stattfinden mit den Forderungen:

Aufnehmen statt Abschotten!

Hierbleiben statt Abschieben!

Solidarität statt Hetze!