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Mordanschlag in Halle: Antisemitischer Einzeltäter? Nennt es endlich Terror!

Der gestrige Angriff an Jom Kippur („Versöhnungsfest“ – höchster jüdische Feiertag ) in Halle auf eine Synagoge und danach auf eine Passantin und einen Dönerladen mit zwei Toten ist noch keine 24 Stunden alt, schon beschreiben Teile der Presse den Täter als „antisemitischen Einzeltäter“.
Dies ist wieder einmal eine Verharmlosung der rechtsextremen Terrorwelle, die in den letzten Jahren immer wieder Opfer fordert.
Der Täter griff, nachdem es ihm glücklicherweise nicht gelang die wegen Jom Kippur sehr gut besuchte Synagoge zu stürmen, kurzerhand den nächsten Dönerladen an und erschoss nach einer Passantin einen dortigen Gast.
Die Tat reiht sich ein in eine rechtsextreme, antisemitische, islamfeindliche und rassistische Terrorwelle, die von der Mordserie des NSU, dem Amoklauf in München 2016, dem islamfeindlichen Anschlag im neuseeländischen Christchurch, dem Mord am CDU Politiker Lübcke, bis hin zu den Anschlägen auf Geflüchteten-Unterkünfte immer offensichtlicher ist.
Halle ist keine Einzeltat! Es ist rechter Terror!
Dies muss endlich so benannt werden!
Der rechte Terror, aber auch alle seine Stichwortgeber in der Politik müssen kompromisslos bekämpft werden.

Heute am Donnerstag wird es um 18h von RABA (Rheinisches antifaschistisches Bündnis gegen Antisemitismus) eine Kundgebung gegen Antisemitismus auf der Kölner Domplatte geben. Zeitgleich findet am Bahnhofsvorplatz eine Kundgebung gegen den Einmarsch der türkischen Armee nach Rojava statt.
Über weitere Aktionen werden wir informieren…

Protest gegen 27. Sammelabschiebung nach Kabul

KOMMT! MONTAG 26.8.19; HBF VORPLATZ 18 BIS 19 UHR: PROTEST GEGEN 27. SAMMELABSCHIEBUNG NACH KABUL AM DIENSTAG — AFGHANISTAN NOT SAFE

Nach Uno-Angaben war 2018 das bislang tödlichste Jahr in dem seit 18 Jahren andauernden Konflikt in Afghanistan. 3804 Zivilisten wurden im vergangenen Jahr getötet, darunter 927 Kinder.

Der jüngste Anschlag auf eine Hochzeitsfeier bei der 63 Menschen starben und 182 weitere verletzt wurden zeigt erneut, dass Afghanistan kein sicheres Land ist.

Das alles findet vor dem Hintergrund der Verhandlungen der Taliban mit der US-Regierung statt. Die US-Regierung unter Trump will ihre Truppen aus diesem Krieg abziehen. Einzig wichtig ist ihnen dabei: Taliban sollen keine ausländischen Islamisten mehr in Afghanistan zulassen. Frauenrechte und Schulen für Mädchen können dabei ruhig verloren gehen.

WIR SAGEN NEIN: KEINE ABSCHIEBUNG IN DEN BÜRGERKRIEG!

GEGEN DIE 27. SAMMELABSCHIEBUNG: MONTAG, 26. AUGUST, KÖLN HBF 18 UHR.