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Vernetzung von Kölner Bürgerwehr in Rechtsextreme Szene NRW „Wenn wir wollen schlagen wir Euch tot“

Am Sonntagabend veröffentlichte das WDR Magazin Westpol einen ausführlichen Bericht über die Vernetzung rechtsextremer Bürgerwehren aus NRW. Eine zentrale Rolle spielt dabei Ralf Nieland aus Eller, der erst letzte Woche zwei Busse aus NRW für die Fahrt zur einer rechtsextremen Demonstration in Berlin organisierte. Mit dabei Leute aus dem Umfeld des Begleitschutzes Köln, wie Samy Mousari. In Berlin hielt er ein Transparent der Herner Bürgerwehr. (Screenshot: WDR) Später skandierte er Mordgelüste gegen Journalisten: „Ein Baum, ein Strick, ein Pressegenick“
Im WDR Bericht wird auch eine Demo-Szene aus Düsseldorf gezeigt, wo Nieland in unmittelbarer Nähe zu Begleitschutz-Gründer Dennis Mocha einen Antifaschisten zusammenschlägt und in deren Zusammenhang ein mutmaßlicher Messerwurf auf linke Gegendemonstranten zu sehen war. (https://www.wz.de/…/video-zeigt-messerwurf-bei-rechter-demo… ) Der Verfassungsschutz unterschätzt das Potential dieser rechtsextremistischen Gruppen nach wie vor. Mit nachrichtendienstlichen Mitteln werden sie bislang nicht beobachtet. Innenminister Reul spricht von „überschaubaren Kleingruppen“. Die Polizei ermittelt nur auf Druck. Den gilt es weiterhin zu machen.
https://www1.wdr.de/na…/landespolitik/buergerwehren-102.html (Link zum WDR Westpol Bericht)

Rechtsextreme beim Begleitschutz Köln

Bereits seit Monaten berichten wir auf unseren Kanälen über die Verbindungen der Kölner Begleitschutz-Szene, auch bekannt als „Internationale Kölsche Mitte“, in die rechtsextreme Szene. Zuletzt machten wir gemeinsam mit dem Kölner EXPRESS öffentlich, dass der Böllerwerfer im Rheinenergie Stadion beim Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach eng mit der Gruppe vernetzt ist. (https://www.facebook.com/Koeln.gegen.Rechts/posts/2397402653810769 )
Neben dem Kölner Begleitschutz Gründer Dennis Mocha fällt auch immer wieder der Name Samy Mousari. Nachdem im Netz Bilder von ihm beim Zeigen eines Hitlergrußes in Berlin aufgetaucht waren, machten vor einigen Monaten Kölner Antifaschist*innen die Polizei auf seine Anwesenheit bei einer Kundgebung der Internationalen Kölschen Mitte aufmerksam, woraufhin (wenn auch zögerlich) seine Personalien aufgenommen wurden. Inzwischen ist es um diese Gruppe zwar öffentlich stiller geworden, Mocha selbst versucht sich den Beobachtungen durch die Behörden zu entziehen, indem er keine Kundgebungen mehr anmeldet, dennoch nutzen die Protagonist*innen ihre Vernetzung, um gemeinsam zu rechtsradikalen Veranstaltungen im ganzen Land zu reisen. Zum Beispiel nach Mönchengladbach, wo sie unter dem schon aberwitzigen Motto „Gegen Gewalt“ demonstrierten.
(https://www.facebook.com/Koeln.gegen.Rechts/posts/2387465088137859)

Zuletzt fuhren sie am „Tag der deutschen Einheit“ nach Berlin. Von dort wurden mehrere Videos veröffentlicht, auf denen Samy Mousari Parolen skandierend zu sehen ist. Besonders widerlich ist dabei sein Auftritt in einem Beitrag, das das jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus ausstrahlte (https://www.facebook.com/watch/?v=494430431143476 ).
Dort pöbelte er in einer Parolen rufenden Meute Sprüche wie „Ein Baum, ein Strick, ein Pressegenick“ und „Wenn wir wollen schlagen wir Euch tot“ in die Kamera.

Pöbeldemo: Neonazi wegen Hitlergruß festgenommen

Mit knapp 200 Teilnehmenden hat Köln gegen Rechts gegen den erneuten Aufmarsch des als militant geltenden Bürgerwehr-Umfeldes demonstriert. Ein bundesweit in Erscheinung tretender Rechter wurde von der Polizei zwischenzeitlich festgenommen und 20 Neonazis erhielten Platzverweise nach Angriff auf Presse und Polizei.

„Wir haben Samy M. der Polizei Köln vor Ort gemeldet aufgrund eines von uns registrierten Verstoßes gegen § 86a des Strafgesetzbuches wegen des Zeigens des sogenannten „Hitler“-Grußes in Berlin,

so Klaus Lober von Köln gegen Rechts.

„Unser Motto „Laut gegen Rechts“ ging voll auf. Wir haben die Rechten übertönt,“ so Klaus Lober. „Auf unserer Bühne traten die Musiker von Kent Coda und die Rapper Canuto auf und setzten ein Zeichen für eine offene Gesellschaft. Dagegen spielten die Neonazis erneut Musik von Black Fööss.“

Kurz nach Beendigung der rechten Kundgebung am Theodor-Heuss-Ring gingen 20 „Begleitschutz“-Nazis zum inoffiziellen Teil auf dem Ebertplatz über. Nachdem die äußerst aggressive Gruppe immer wieder Pressefotografen und Gegendemonstrant_innen anpöbelten, nahm die Polizei von mehreren Personen die Personalien auf. Die Gruppe ging auf die Polizei los, konnte aber zurückgedrängt werden. Auf einem Video der Infozentrale ist Anmelder Dennis Mocha zu sehen und zu hören, er bezeichnet darauf Polizisten als „Lutscher“. Die gesamte „Begleitschutz“-Truppe erhielt einen Platzverweis für den Ebertplatz.

Quellen
Hitlergruß des Samy M. in Berlin wurde in Köln geahndet:

Pressemitteilung
Köln, 09.12.2018

Kundgebung und Konzert: Laut gegen Rechts!

Laut gegen Rechts!

Köln gegen Rechts ruft zusammen mit anderen Bündnissen zu einer Kundgebung und einem Konzert gegen einen erneuten Aufmarsch der rechten Gruppe „Begleitschutz Köln/Internationale Kölsche Mitte auf“. Unsere Kundgebung wird unter dem Motto stehen: „Laut gegen Rechts“.

Kundgebung und Konzert

Auf der Kundgebung werden verschiedene Bands auftreten. Erste Zusagen haben wir bereits von dem Kölner Indie Folk Trio Kent Coda und den Düsseldorfer Rappern Canuto und King Lui.
Wir werden in Zukunft auch Kölner Bands anfragen, die aufzeigen wollen, dass Kölsche Musik nicht für rassistische Hetze missbraucht werden darf.

Kölner „Begleitschutz e.V./Internationale Kölsche Mitte“ mobilisiert zu nicht angemeldeter Demonstration

Der extrem rechte und gewalttätige „Begleitschutz e.V./Internationale Kölsche Mitte“ um Dennis Mocha mobilisiert für Sonntag, den 09.12.18, zu einer Kundgebung auf dem Wallrafplatz mit anschließender Demonstration durch die Kölner Innenstadt. Mit dem Titel „Gegen den Untergang Europas“ wollen sie vermutlich gegen den UN-Migrationspakt demonstrieren. Weder Kundgebung noch Demonstration waren zum Zeitpunkt des rechten Aufrufes bei der Polizei angemeldet worden. Offensichtlich wollen Mocha und Co. die Situation auf der Straße eskalieren.

Mittlerweile wurde Mocha, der mehrere hundert Teilnehmer ankündigt, anscheinend der Breslauer Platz zugewiesen. Köln gegen Rechts hat als Erstanmelder Kundgebungen auf dem Wallrafplatz sowie dem Breslauer Platz angemeldet. Wir werden da demonstrieren wo die rechten Hools uns Neonazis aufmarschieren.

„Begleitschutz Köln/Internationale Kölsche Mitte“

Der „Begleitschutz e.V./Internationale Kölsche Mitte“ war Videoaufnahmen zu Folge am 17.11.18 an gewalttätigen Ausschreitungen bei einer Demonstration der „Patrioten NRW“ in Düsseldorf beteiligt. Unter Rufen wie „Schlagt sie tot“ griffen Mocha und Komplizen die Polizist*innen und antifaschistische Gegendemonstrant*innen an. Die Videoaufnahmen belegen auch wie aus der Gruppe des Begleitschutzes ein gefährlicher Gegenstand in Richtung der Gegendemonstrant*innen geworfen wurde. Laut „Düsseldorf stellt sich quer“ ist es möglich, dass es sich hierbei um ein Wurfmesser gehandelt haben kann. Der Werfer ist auf den Videos eindeutig identifizierbar, es handelt sich um einen Kölner Aktivisten des Begleitschutz e.V. Der Staatsschutz ermittelt in der Angelegenheit.

Samy M., ein weiterer Aktivist des „Begleitschutz e.V.“ ist mittlerweile regelmäßig bundesweit auf rechtsextremen Demonstrationen zu sehen. Bereits mehrfach tauchten in der Presse Fotos von Samy M. auf, die ihn mit Hitler-Gruß auf einer Demonstration in Berlin zeigen. Auch bei einer Begleitschutz-Demonstration in Köln 25.11.18 wurde ein Teilnehmer in Gewahrsam genommen, als er versuchte aus der Demonstration auszubrechen und Gegendemonstranten*innen anzugreifen

Klaus Lober, Köln gegen Rechts:

„Dennis Mocha und seine Truppe haben ihre Gesinnung und ihr Gewaltpotenzial in den letzten Monaten deutlich bewiesen. Auch mit der Ankündigung einer noch nicht angemeldeten Demonstration will Mocha die Situation offensichtlich eskalieren. Wie das aussieht, haben die Ausschreitungen in Düsseldorf deutlich gezeigt. Wir wollen nicht zulassen, dass ein unkontrollierter rechtsextremer Mob durch Kölns Straßen zieht.“

Kundgebung mit Bands

Wir haben auf dem Breslauer Platz eine Kundgebung angemeldet und werden uns dort auch mit Bands „Laut gegen Rechts“ wehren und ein Zeichen setzten, dass wir rassistischer Hetze und Gewalt in Köln keine Chance geben.

Bisher ist die Planung die Kundgebung „Laut gegen Rechts“ am Sonntag den 09.12. um 14h auf dem Breslauer Platz zu beginnen. Zeiten und auch der Ort können sich allerdings noch kurzfristig ändern und werden hier veröffentlicht. Bitte achtet auf Ankündigungen hier oder auf Twitter und Facebook!