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Gegen den Aufmarsch der „Identitären Bewegung“ in Bonn — Anreise aus Köln

Am kommenden Sonntag den 18.11. will die „Identitäre Bewegung“ bundesweit in Bonn aufmarschieren. Sie wollen Stimmung machen gegen den UN-Migrationspakt und haben sich als Kulisse für ihre Kundgebung den Platz der Vereinten Nationen unmittelbar am UN-Campus ausgedacht.

Das Bonner Bündnis Bonn Stellt Sich Quer ruft dazu auf, sich den Nazis und Rassisten entgegenzustellen.

Aus Köln, wo zurzeit die antifaschistische Veranstaltungsreihe „No fame fort he old game“ gegen die IB läuft, wird es eine gemeinsame Anreise zu den Protesten in Bonn geben.

Gemeinsame Anreise nach Bonn am 18.11. Treffpunkt 11.15 Uhr – Am Haupteingang Kölner Hauptbahnhof

Proteste gegen Identitären Aufmarsch in Bonn

Gegen den Aufmarsch der rechtsextremen Identitären in Bonn hat das Bündnis „Bonn stellt sich quer“ Proteste angekündigt. Aus Köln wird es eine gemeinsame Anfahrt zu den Gegenprotesten geben. Weitere Infos folgen.

Sonntag, 18. November, 13-18 Uhr, Platz der Vereinten Nationen, Bonn.

We’re not gonna take it anymore!

Gemeinsam dem jährlichen Neonaziaufmarsch entgegentreten!

Das Bündnis „NS-Verherrlichung Stoppen!“ ruft für den 17. November zum Protest gegen das  seit 10 Jahren jährlich in Remagen stattfindende Treffen der militanten deutschen Neonaziszene auf.

Aktuelles bei http://remagen.blogsport.de/.

Antifaschistische Demonstration, Samstag, 17. November, 10:30-16:30 Uhr, Bahnhof Remagen, Maisons-Laffitte-Platz 2.

Demotag in Köln

Gegen Erdoğan und den rechten Mob

Samstag der 29. September ist Demotag in Köln. An diesem Tag wollen in Köln wieder stramme Neonazis zusammen mit rechten Hools und Leuten vom „Begleitschutz Köln“ aufmarschieren.

Köln gegen Rechts und andere antifaschistische und zivilgesellschaftliche Gruppen mobilisieren zu einer Gegenkundgebung um 15.00h auf den Breslauer Platz unter dem Motto: „Dem rechten Mob nicht die Straße überlassen“ Wir rufen alle auf, sich daran zu beteiligen!

Erdoğan in Köln

Am selben Tag wird im Rahmen seines Staatsbesuchs auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Köln sein. Er soll hier angeblich die Ditib-Moschee in Ehrenfeld einweihen.
Erdoğan steht für eine zutiefst antidemokratische und militaristische Politik, die sich gegen hunderttausende Oppositionelle in der Türkei/Kurdistan richtet. Die deutsche Bundesregierung heißt ihn willkommen und macht weiterhin schmutzige Deals mit Waffenexporten und in der Flüchtlingsfrage mit ihm.

Köln gegen Rechts ruft dazu auf, sich an Protesten gegen Erdogan und die deutsche Politik zu beteiligen. Es wird mehrere Demos am Samstag geben, die bereits vor den Protesten gegen den rechten Mob am Breslauer Platz beginnen:

Erdogan Not Welcome – Keine schmutzigen Deals mit der Türkei

11.00h: Deutzer Werft — Anschließend Großdemonstration durch die Innenstadt

Eine weitere Demo wird es um 12.00h von der Alevitischen Gemeinde am Ebertplatz geben.

Hier einige Zitate aus dem Demoaufruf von „Erdogan not Welcome“ (11.00h Deutzer Werft)

„Als Erdoğan zuletzt 2014 öffentlich in Köln auftrat, gingen über 50.000 Menschen dagegen auf die Straße. Ob die Kriegspolitik gegen die Kurden und die Besetzung Afrins, die endgültige Abschaffung der parlamentarischen Demokratie und Gewaltenteilung, die zunehmende Unterdrückung von Frauen, die Zerschlagung von Arbeitnehmerrechten, die Verfolgung oder Inhaftierung kritischer Journalist*innen, Wissenschaftler*innen, Gewerkschafter*innen und oppositioneller Politiker*innen, die Unterdrückung von kulturellen und religiösen Minderheiten, die Hetze und Gewalt gegen Homo-, Bi- und Transsexuellle – die Gründe, gegen den Autokraten Widerstand zu leisten, sind seit dem letzten Besuch Erdoğans nur noch mehr geworden.

…Statt mit Hermes Bürgschaften abgesicherter Investitionen zur Stabilisierung des System Erdogan beizutragen fordern wir die Verhängung politischer und wirtschaftlicher Sanktionen, solange die Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit in der Türkei nicht wieder hergestellt und die politischen Gefangenen freigelassen worden sind.

Die repressive Politik der EU gegenüber Geflüchteten ist auf die Politik Erdogans angewiesen, sowie Erdogan auf die Unterstützung der EU im Kampf gegen die Zivilgesellschaft in der Türkei angewiesen ist.“