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Demo in Paderborn 100 Jahre Abschiebehaft — Kein Grund zu feiern

Demo in Paderborn — Gemeinsame Anreise aus Köln

… aber ein Grund für Protest. Deswegen: Großdemo in Paderborn und Büren

In Büren steht der größte Abschiebeknast Deutschlands. Im Rahmen der
Kampagne „100 Jahre Abschiebehaft sind genug!“ findet dort am Samstag
31. August die bundesweite Demo statt, direkt am Knast und im Anschluss in
Paderborn.

Ablauf

  • 11:00 Uhr – Kundgebung Abschiebehaftanstalt Büren, Büren Stöckerbusch 1
  • 15:00 Uhr – Start der Demonstration durch Paderborn
  • ca. 17:30 Uhr – Abschlusskonzert

Mehr Infos

Zur Demo wird „Kein Mensch ist illegal“ gemeinsam aus Köln fahren, dafür gibt es eine gemeinsame Zuganreise.

Hinfahrt

Am Samstag den, 31. August, 8 Uhr im Hbf vor der Parfümerie (Domseite). Wer mit NRW-Ticket (mit-)fahren möchte, sei bitte zeitig dort!

  • Abfahrt Köln Hbf 08:21 Gleis 2 RE 7 (32528)
  • Umstieg in Hamm (Westf) ab 10:11 Gleis 6 ABR RE11 (26711)
  • Ankunft in Paderborn Hbf 10:52

Von Paderborn gibt es ein Bus-Shuttle zum Demostart in Büren und später zurück nach Paderborn.

Rückfahrt

  • Paderborn Hbf ab 18:11 Gleis 1 ABR RE11 (26730)
  • Hamm(Westf) an 18:52
  • Hamm(Westf) ab 19:00 Gleis 6 RE 7 (32551)
  • Köln Hbf an 20:38

100 Jahre unschuldig in Haft!

Unerträgliche Situation in Geflüchtetenunterkunft in Schwelm

Offener Brief und die Bitte um Unterstützung

Von „Kein Mensch ist illegal“ aus Köln erreicht uns folgender Aufruf zur Solidarität:

„Liebe Unterstützer*innen,
wie ihr sicherlich mitbekommen habt, sind die Lebensbedingungen der Geflüchteten in der Unterkunft in Schwelm unerträglich (s. offenen Brief der Bewohner*innen weiter unten).

Unser Netzwerk „kein mensch ist illegal“ hat diesbezüglich einen Brief an die Bürgermeisterin und an den Fachbereich Familie, Jugend und Soziales der Stadt Schwelm geschrieben, um die Forderungen der Geflüchteten zu unterstützen und den Verantwortlichen zu zeigen, dass die Geflüchteten nicht allein sind und wir uns mit ihnen solidarisieren.

Wir möchten alle Unterstützer*innen bitten, auch tätig zu werden und sich an die Verantwortlichen zu wenden, sodass die mehr als berechtigten Forderungen der Geflüchteten erfüllt werden, denn nur mit öffentlichem Druck und unserer Solidarität können wir in diesem Fall etwas bewegen. Unsere beiden Briefe sind dieser Email angehängt, sodass ihr die Adressen und eine Vorlage habt, die ihr natürlich gern nutzen könnt. Bitte leitet diese Email an unterstützende Gruppen oder Einzelpersonen weiter, sodass sich der Druck auf die Stadt Schwelm erhöht und sie gezwungen werden, die Forderungen zu erfüllen.

Ebenso gibt es die Möglichkeit, sich an die „Karawane für die Rechte von Geflüchteten und Migrant*innen“ zu wenden, um als Unterstützer*in auf die Kampagnen-HP zu kommen ( wuppkarawane@yahoo.de ).

Ein Update und Medienberichte findet ihr in der folgenden Email der Karawane. Danach kommt der offene Brief der Geflüchteten.

Vielen Dank für eure Unterstützung & solidarische Grüße
Kölner Netzwerk „kein mensch ist illegal“

Letzte Woche haben Flüchtlinge sich mit einem offenen Brief an die Stadtverwaltung Schwelm gewandt. Sie beschrieben darin die Situation im Isolationslager und forderten die Stadtverwaltung auf, die Situation zu überprüfen und zu verändern. Der offene Brief wurde auf folgenden Seiten veröffentlicht:

Hier weitere Radio und Zeitungsberichte über den offenen Brief und die Situation in der Kaiserstrasse:

Offener Treff — Kein Mensch ist Illegal stellt sich vor

Illegalisiertes Leben in Köln – Was können wir tun?

Wir vom Netzwerk „Kein Mensch ist illegal“ Köln stellen uns vor:

Wir laden herzlich alle interessierten Menschen ein, einen Einblick in die zunehmend verschärften Lebensbedingungen Geflüchteter auch hier in Köln zu bekommen. Menschen ohne Papiere, unbegleitete Minderjährige, Leute mit prekärem Aufenthalts-Status und drohender Abschiebung, mangelnde medizinische Versorgung, fehlende Schulplätze, Lagerunterbringung – die Liste der Probleme ist lang.

Wir wollen aber auch erzählen, was wir hier tun. Und dass wir mehr tun könnten, wenn sich mehr Leute beteiligen würden.

Nach unserer Vorstellung und einem kurzen Input zu dem sehr breiten Themenspektrum möchten wir vor allem anhand von Einzelfällen, mit denen wir zu tun haben, illustrieren, wie dringend unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung ist. Dies gilt natürlich auch in der Öffentlichkeit, in der sich der rechte Rand immer mehr in die Mitte der Gesellschaft und Politik schiebt.

Kommt und beteiligt euch!

8.Januar 2019, 19 Uhr im Offenen Treff, Alte Feuerwache (Melchiostr. 3)