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Offener Treff — Kein Mensch ist Illegal stellt sich vor

Illegalisiertes Leben in Köln – Was können wir tun?

Wir vom Netzwerk „Kein Mensch ist illegal“ Köln stellen uns vor:

Wir laden herzlich alle interessierten Menschen ein, einen Einblick in die zunehmend verschärften Lebensbedingungen Geflüchteter auch hier in Köln zu bekommen. Menschen ohne Papiere, unbegleitete Minderjährige, Leute mit prekärem Aufenthalts-Status und drohender Abschiebung, mangelnde medizinische Versorgung, fehlende Schulplätze, Lagerunterbringung – die Liste der Probleme ist lang.

Wir wollen aber auch erzählen, was wir hier tun. Und dass wir mehr tun könnten, wenn sich mehr Leute beteiligen würden.

Nach unserer Vorstellung und einem kurzen Input zu dem sehr breiten Themenspektrum möchten wir vor allem anhand von Einzelfällen, mit denen wir zu tun haben, illustrieren, wie dringend unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung ist. Dies gilt natürlich auch in der Öffentlichkeit, in der sich der rechte Rand immer mehr in die Mitte der Gesellschaft und Politik schiebt.

Kommt und beteiligt euch!

8.Januar 2019, 19 Uhr im Offenen Treff, Alte Feuerwache (Melchiostr. 3)

Gegen den «Meister aus Deutschland»

Antifaschismus und Antirassismus vor und nach dem Mauerfall

(Teilnahme kostenlos)

Rechtsradikale, faschistische, rassistische und rechtspopulistische Organisationen in Köln – gab es schon immer und gibt es bis heute. Und es gab und gibt immer Widerstand dagegen von Antifaschistischen und antirassistischen Gruppen, Parteien und zivilgesellschaftliche Organisationen. Schon vor 1968 dabei (bis heute) war die VVN – BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten). Es folgte in den 80ern die „Volksfront gegen Reaktion, Faschismus und Krieg“, und Ende der 80er der Rom e.V. und die autonome Antifa.

Im ersten Teil der Veranstaltung wird es hier 3 kurze Textlesungen geben.

Auch heute gibt es ein breit gefächertes Spektrum von Widerstand gegen Rechtsradikalismus und Rassismus : „Das Antifaschistische Aktionsbündnis – Köln gegen Rechts“ , kmii (kein Mensch ist illegal), „ Arsch huh“, „Köln stellt sich quer“, die „ag bleiben“ (Willkommenskultur Spektrum) und KVfR (Kein Veedel für Rassismus), die Initiative „Keupstrasse ist überall“, Rom e.V., die Kampagne „Seebrücke“ und viele mehr .

Sie stellen im 2. Teil der Veranstaltung ihre Analysen und ihre Praxis vor
Mit allen Aktivist*innen von 1968 bis heute wollen wir in zum Abschluss der VA diskutieren und vor dem Hintergrund der aktuellen rassistischen Mobilisierung von Pegida , Identitären und Nazi Aufmärschen nach Chemnitz, der staatlichen Abschiebepolitik und der aktuellen Wahlerfolge der Rechtspopulist*innen den jahrzehntelangen Erfahrungsschatz nutzen um Gegenstrategien zu entwickeln.

Donnerstag, 8. November, 19:30-22:00, Rom e.V., Venloer Wall 17