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Hayek Club Aktivistin Hannelore Thomas bei change.org gesperrt

Die Anmelderin der rechten Demo am 14. April. auf dem Kölner Alter Markt, Hannelore Thomas und Mitgründerin des Hayek Clubs Köln war auch am letzten Samstag bei der Demo der „Patrioten NRW“ anwesend. Dort war ein kruder Haufen von Nazihooligans, Identitären, Rockern und ziemlich verwirrten rechten Gestalten zusammengekommen.

Sorgen machte sich Hannelore Thomas anschließend aber vor allem vorm kommenden „Bürgerkrieg“. Den sah sie auf Facebook schon kommen, weil jetzt auch „farbige Migranten, die Antifanten“ unterstützen würden. In dem durch und durch rassistischen Post forderte sie ihre Unterstützer/innen dazu auf, eine vor ihr auf Change.org initiierte Petition zu unterschreiben, die ziemlich wirr und mit der Überschrift „Wir sind es Leid-Wir haben es satt-Wir sind das Volk“ daherkam.

Da der rassistische Post auf linken Seiten öffentlich gemacht wurde, führte das dazu, dass dieser massiv gemeldet wurde. Daraufhin hat change.org die Petition geschlossen, da sie gegen die deren Standards verstößt

Rassistische Hetze ist halt keine Meinungsfreiheit!

Nazis wollen durchs Kunibertsviertel demonstrieren — Presseerklärung von Köln gegen Rechts

„Identitäre“ und Unterstützer von Holocaust-Leugnerin rufen ebenfalls zur Demo auf — Kunibertsviertel zeigt Flagge im Zeichen der Kampagne „Seebrücke“.

Presseerklärung von Köln gegen Rechts

Zunächst war bloß von einer kleinen Kundgebung am 18.8. die Rede, doch nun soll der Breslauer Platz Ausgangspunkt eines rechtsextremen Marsches durch das Kunibertsviertel werden. Das Bündnis „Patrioten NRW“ trommelt bundesweit vernetzt agierende „klassische“ Neonazis und sogenannte Neue Rechte von der Identitären Bewegung (IB) zusammen nach Köln. Das Motto der Demonstration heißt „Für Meinungsfreiheit“.

Desweiteren rufen zahlreiche obskure Nazi-Kleingrüppchen zu der Veranstaltung auf, u. a. die Gruppierung „Abakus News“, die auch zu einer Demonstration für die inhaftierte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck in Bielefeld aufruft.

Es gibt kaum eine Demonstration der Patrioten NRW, die ohne Beteiligung der Identitären stattfindet“, sagt Reiner Krause von Köln gegen Rechts. So hatten sich die Identitären schon im Juni dieses Jahres an einer Demo der „Patrioten NRW“ in Solingen beteiligt. Die Identitären waren vereinzelt auch am Rande einer Kundgebung von Hannelore Thomas unter demselben Motto „Für die Meinungsfreiheit“ im April dieses Jahres auf dem Kölner Alter Markt aufgetaucht. Die damalige Kundgebung mit etwa 100-150 rechten Teilnehmer*innen wurde von hunderten Gegendemonstranten*innen umringt, die deutlich machten, dass Köln kein gutes Pflaster für Rechtsextreme jeglicher Couleur ist.

Die Kundgebung der „Patrioten NRW“ am 18.8. ist für 14.00h auf dem Breslauer Platz (Nordseite) angekündigt. Die anschließende Demonstration soll durch die Domstraße-Thürmchenswall-Niederichstrasse-Kunibertsgasse-Altenberger Straße-zurück zum Breslauer Platz gehen.

Kunibertsviertel zeigt Flagge und wird Orange

In den nächsten Tagen wird es im Kunibertsviertel Infostände geben (Termine werden in der Facebookveranstaltung bekanntgegeben), bei denen auf den Naziaufmarsch hingewiesen wird. Im Kunibertsviertel wohnen viele Menschen, die es satt haben, dass ihr Stadtteil ständig als Naziaufmarschgebiet (HOGESA, PRO NRW) herhalten muss.

Reiner Krause, Köln gegen Rechts:

„Erneut gibt es einen Versuch der rechtsextremen Szene, unter dem Motto ,Für die Meinungsfreiheit‘ in Köln Fuß zu fassen. Gruppen wie Abakus News verstehen unter dem Motto „Für die Meinungsfreiheit“ wohl vor allem das Recht auf Holocaust-Leugnung. Wir werden uns auch diesem Aufmarsch entgegenstellen, über 2000 Menschen haben auf Facebook bereits ihre Unterstützung angekündigt.“

Im Kunibertsviertel wird vermutlich das altbekannte Szenario stattfinden: Das Viertel wird von der Polizei hermetisch abgeriegelt, die Neo Nazis dürfen laufen und den Anwohnern wird teilweise der Zugang zu ihren Wohnungen verweigert. Am 18.08. werden aber viele Anwohner*innen ihren Unmut zeigen, indem sie ihre Häuser und Straßen entsprechen bunt dekorieren. An den Infoständen im Kunibertsviertel werden wir in den Tagen davor orangene Materialien verteilen. Orange ist zum Symbol der Kampagne Seebrücke für die Solidarität mit Flüchtenden und deren Seenotrettung geworden, also zum genauen Gegenteil der menschenverachtenden Politik, der im Kunibertsviertel aufmarschierenden Rechtsextremen.

Kundgebungen von Köln gegen Rechts

Köln gegen Rechts ruft am 18.08.18 zu einer angemeldeten Kundgebung um 13.00h auf dem Breslauer Platz auf.

Für Menschen aus dem Kölner Norden ist um 13.00h eine Kundgebung auf dem Eberplatz angemeldet, die zum Felix Rexhausen Platz (neben dem Breslauer Platz) ziehen wird.“

Artikel auf Kölner Stadtanzeiger: „Großeinsatz für die Polizei Rechte Gruppen wollen durch die Kölner Innenstadt ziehen

Nazis wollen durchs Kunibertsviertel demonstrieren — Kunibertsviertel zeigt Flagge

Identitäre rufen ebenfalls zur Demo auf

Nach der angekündigten Kundgebung der „Patrioten NRW“ am 18.08. am Breslauer Platz wollen diese eine Demonstration durch das Kölner Kunibertsviertel veranstalten.
Zahlreiche obskure Nazikleingrüppchen rufen zu der Veranstaltung auf, mittlerweile ist auf dem Aufruf zur Demo auch die rechtsextreme „Identitäre Bewegung“ aufgetaucht. Die Identitären hatte sich schon im Juni dieses Jahres an einer Demo der „Patrioten NRW“ in Solingen beteiligt. Unter den 150 Rechtsextremen befand sich auch ein Block von 50 Identitären.
Diese waren vereinzelt auch am Rande einer Kundgebung von Hannelore Thomas unter demselben Motto „Für die Meinungsfreiheit“ im April dieses Jahres auf dem Kölner Alter Markt aufgetaucht. Die damalige Kundgebung mit etwa 100-150 rechten Teilnehmer*innen wurde von hunderten Gegendemonstranten*innen umringt, die deutlich machten, dass Köln kein gutes Pflaster für Rechtsextreme jeglicher Couleur ist.

Kundgebungen von Köln gegen Rechts

Köln gegen Rechts ruft zu einer angemeldeten Kundgebung um 13 Uhr auf dem Breslauer Platz auf. Für Menschen aus dem Kölner Norden ist um 13 Uhr eine Kundgebung auf dem Eberplatz angemeldet, die zum Felix Rexhausen Platz ziehen wird.

Kunibertsviertel zeigt Flagge und wird Orange

Die rechte Kundgebung ist für 14 Uhr auf dem Breslauer Platz (Nordseite) angekündigt, die anschließende Demonstration soll durch das Kunibertsviertel durch folgende Straßen führen: Domstraße‑Thürmchenswall‑Niederichstrasse‑Kunibertsgasse‑Altenberger Straße‑zurück zum Breslauer Platz.

In den nächsten Tagen wird es im Kunibertsviertel Infostände geben (Termine werden in der Facebookveranstaltung bekanntgegeben), bei denen auf den Naziaufmarsch hingewiesen wird. Im Kunibertsviertel wohnen viele Menschen, die es satt haben, dass ihr Stadtteil ständig als Naziaufmarschgebiet (Hogesa, Pro NRW) herhalten muss.

Am 18. August werden viele Anwohner*innen ihren Unmut darüber zeigen, indem sie ihre Häuser und Straßen entsprechen bunt dekorieren. An den Infoständen im Kunibertsviertel werden wir in den Tagen davor orangene Materialien verteilen. Orange ist zum Symbol für die Solidarität mit Flüchtenden und deren Seenotrettung geworden, also zum genauen Gegenteil der menschenverachtenden Politik, der dort aufmarschierenden Rechtsextremen.

Teilt die Facebook Veranstaltung und ladet Eure Freund*innen ein, ein klares Zeichen gegen Nazis und menschenverachtende Politik zu setzen.

Nazistand in Kölner Innenstadt nach Protesten abgebaut

Der Kölner Nazialleinunterhalter Jan Fartas baute heute einen Stand „Köln bleibt Deutsch“ auf der Breiten Straße auf. Nach kurzer Zeit wurde dies bekannt und Fartas, der mit seinen üblichen drei Möchtegernnationalsozialisten, anfangs Flugblätter in der Fußgängerzone verteilen konnte, war recht schnell mit wachsenden Protesten konfrontiertet. Je länger der Stand dauerte umso mehr wurde er von Passanten/innen wüst beschimpft; kurzzeitig landete sein Infotisch am Boden. Daraufhin kam ein stärkeres Polizeiaufgebot um den angemeldeten Stand zu schützen. Fartas packte aufgrund der Proteste, die immer größer wurden, schließlich den Stand schnell wieder ein und verschwand.

Als Unterstützung am Stand auch eine Nazi-Aktivistin, die ersten letzten Samstag auf der rechten Kundgebung von Hannelore Thomas auf dem Alter Markt war.

Rechte Kundgebung in Köln umzingelt – Strafanzeige gegen Vera Lengsfeld wegen Körperverletzung

Am Alter Markt in Köln versammelten sich gestern Nachmittag ungefähr 100 rechte Demonstrant*innen. Die rechte Kundgebung war ein Sammelbecken von Leuten aus dem Umfeld von HOGESA, AFD und dem PEGIDA-Spektrum. Einzelne Vertreter*innen der militanten Kameradschaftsszene und Aktivist*‘innen der Identitären Bewegung waren ebenfalls vor Ort. Der Lautsprecherwagen kam aus Dresden.

Über 400 Gegendemonstrant*innen umzingelten die rechte Kundgebung

Köln gegen Rechts hatte zum Heumarkt mobilisiert, nachdem uns von der Polizei eine Gegenkundgebung auf dem Alter Markt untersagt worden war. Dort hielt der Netzpolitiker Daniel Schwerd (Partei Die Linke) eine kurze Rede, in der er auf das NetzDG, aber vor allem auf die massive rechte Hetze, Diffamierungen, Bedrohungen und Lügen im Netz einging. Im Anschluss zogen viele Demonstrierende zum Alter Markt weiter und umzingelten dort die rechte Kundgebung. Die Redner*innen, die größtenteils durch den laustarken Protest kaum zu vernehmen waren, reagierten genervt und provozierten die Gegendemonstranten*innen durch rechte Sprüche. Die Hauptrednerin der rechten Kundgebung Vera Lengsfeld schlug einem Gegendemonstranten ins Gesicht. Ihre Personalien wurden anschließend von der Polizei aufgrund einer Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen.

Im Nachhinein behauptet Frau Lengsfeld jetzt, dass sie von diesem Gegendemonstranten als „Nazischlampe“ beschimpft wurde. Keiner der Zeugen des Vorfalls hat dies gehört. „Vielmehr ist das der Versuch von Vera Lengsfeld mit Hilfe einer Schutzbehauptung sich auf das juristische Nachspiel vorzubereiten. Wer die Antifas in Köln kennt, weiß, dass eine solche Äußerung von der eigenen Szene nicht hingenommen werden würde und Konsequenzen hätte. Genauso zu werten ist ihre Behauptung, dass dem gebürtigen Kongolesen Serge ein Schild „Bitte füttern!“ von Antifas entgegengehalten worden sein soll. Einfach absurd.“ so Tom Wohlfahrt von Köln gegen Rechts.

 

Wir werten die ganze Aktion in Köln gestern als den zweiten Versuch der Rechten, im Westen der Republik so etwas wie die Pegida Bewegung anzuschieben. Den ersten Versuch im Rheinland gab es Ende 2014/Anfang 2015. Mit Kögida, Bogida und Dügida versuchte sich die Pegida-Bewegung im Westen fest zusetzen. Am 5. Januar 2015 setzten wir – das antifaschistische Aktionsbündnis Köln gegen Rechts – gemeinsam mit „Köln stellt sich quer“ und mit mehreren Tausend Kölner Demonstrant*innen dem Versuch in Köln eine Ende. Köln gegen Rechts blockierte ihren Demonstrationsversuch in Deutz. 400 Rassist*innen konnten nicht laufen. Danach gaben sie in Köln auf und wollten sich auf Düsseldorf konzentrieren. Doch auch in der Landeshauptstadt konnten sie sich nicht halten. Auch hier stießen sie auf breiten zivilgesellschaftlichen Protest und antifaschistischen Widerstand.

Rechter Reinfall
Auch die jetzt von Hannelore Thomas (kein AfD Mitglied, aber Gründungsmitglied im rechten Ökonomie-Think Tank „Hayek Club“, der inzwischen von AfD Funktionär*innen beherrscht wird) angemeldete Veranstaltung war ein kompletter Reinfall. Trotz bundesweiter Mobilisierung und sogar der Anreise einiger Nazis aus Dresden, misslang der Versuch, zum 2. Mal in Köln eine Art PEGIDA zu initiieren. Lediglich 100 rechte Demonstrant*innen kamen auf dem Platz zusammen. Die mehr als 400 Gegendemonstrant*innen, brachten deutlich zum Ausdruck, dass Köln kein Pflaster für rechte Hetzer*innen ist.

Antifaschistisches Aktionsbündnis – Köln gegen Rechts

Links:
Aufruf von Köln gegen Rechts zur Demo