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Chef von Kölner Immobilienfirma – Parteispender für die AfD

Wolfgang von Moers – WvM Immobilien und Projektentwicklung
Aktiv in Köln/Düsseldorf/Berlin

Stolz verweist der Inhabergeführte Bau und Immobilienträger WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH in seinen Veröffentlichungen auf seine großzügigen Spenden für die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Koeln, für Zartbitter – Hilfe gegen sexuellen Missbrauch, für die Kölner Haie, die Cologne Crocodiles oder den HSG Refrath-Hand.

Etwas weniger öffentlich will der standesgemäß in Köln Marienburg lebende Firmeninhaber Wolfgang von Moers aber wohl seine Spenden für die AfD handhaben. An die AfD spendete er im Jahr 2016 einen Betrag von immerhin 15.000 €,-, die er in seiner öffentlichen Spendenaufzählung allerdings nicht erwähnt.

Die Spende wurde aber unlängst durch die Veröffentlichung der Rechenschaftsberichte der politischen Parteien und damit der Auflistung der eingenommen Parteispenden bekannt.
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/023/1902300.pdf (Seite 214 AfD-Parteispender/innen).
Die jährlichen Rechenschaftsberichte erscheinen etwa eineinhalb Jahre nach Ende des betreffenden Jahres.

WvM Immobilien

WvM Immobilien, das seinen Sitz im 4.Stock des Glaspalastes am Sachsenring 83 hat, stellt sich in seinen Veröffentlichungen als größten Inhabergeführte Bauträger Kölns dar. Mit über 100 Mitarbeiter/innen ist WmV beteiligt an zahlreichen größeren Bauprojekten in Köln, Düsseldorf und auch in Berlin. 2017 feierte WvM sein 25 jähriges Bestehen.

Firmeninhaber und Gründer Wolfgang von Moers machte sich schon Anfang der 90er Jahre in der Kölner Südstadt als Immobilienhai einen Namen mit der üblichen Vorgehensweise: Aufkauf von Bestandsimmobilien, Rausschmiss der darin lebenden Mieter/innen und teurer Weiterverkauf der Wohnung als Eigentumswohnungen.

Auf seinen Seiten sucht WmV für zahlreiche Immobilien in Köln, Berlin oder Düsseldorf vor allem „Kapitalanleger, die auf der Suche nach einer wertstabilen und zukunftssicheren Investitionsmöglichkeit sind.“

WvM expandiert in Berlin

Auch in Berlin hat WvM eine Niederlassung, die immer weiter ausgebaut wird. Das Motto der Immobilienprojekte im Prenzlauer Berg dort lautet beispielsweise. „Vom Chaos zur Gemütlichkeit“ – „Einst war der Prenzlauer Berg ein alternativer Szenestadtteil der von Autonomen besetzt wurde. Heute machen es sich dort Familien bequem“.

Unter welches Motto Wolfgfang von Moers seine Spende an die AfD gestellt hat, ist uns nicht bekannt. Der Einsatz der AfD gegen jegliche Mietpreisbremsen und „aller weiteren sozialistischen Experimente in der Wohnungspolitik“ (O-Ton AfD-Kompakt 20.09.2017), womit wohl sämtliche Überlegungen gemeint sind, mit denen die die rasante Steigerung der Mieten gestoppt werden könnte, wird da wohl mitgespielt haben.

Gewaltaufrufe und Morddrohungen auf Kölner AfD-Seite

Gegendemonstranten/innen in Berlin werden massiv bedroht.

Auch die Kölner AfD mobilisiert mittlerweile zur der Großdemonstration nach Berlin.

Gegenproteste in Berlin werden dabei direkt von den ersten Kommentatoren auf der Kölner AfD-Facebookseite mit übelsten Gewaltandrohungen bedacht.
Hartgummi-Geschosse und massenweise Senfgans… andere Sprache verstehen die linken Ratten nicht“ oder auch einfach die Aufforderung „Alle Patrioten knüpel mir nehmen und drof Blut muss fließen“.

Diese kranken Gewaltphantasien der AfD-Anhängerschaft wurden von den Administratoren der Kölner AfD Seite keineswegs gelöscht, sie stehen auch anderthalb Tage nach Veröffentlichung noch auf der Seite, sie werden vielmehr unterstützt. So kommentiert der Facebookadministrator der Kölner AfD unter der Senfgasdrohung einige Stunden später: „Hoffentlich kommen die Biker und jede Menge anderer rechtschaffender und mutiger Bürger auch hinzu…“

Aus Köln wird ein Bus zu den Gegenprotesten nach Berlin fahren. Einige wenige Bustickets gibt es noch per E-Mail bei Köln gegen Rechts gegenrechts@riseup.net, oder bei Ende Gelände busnachberlin2705@riseup.net.

Raus aus der Defensive

Auf nach Berlin am 27.05. – AfD Großaufmarsch verhindern

Wie weiter mit der AfD? Ein Diskussionsartikel aus der Taz mit der unterstützenswerten Aufforderung „Raus aus der Defensive“.

„Hinweise auf die Frage, ob die Offensive gelingt, wird es auch bei der Demo Ende Mai in Berlin geben. Da könne die Chance genutzt werden, den Protest gegen die AfD zu verbreitern und in andere Bevölkerungsschichten zu tragen, sagt Neumann. „Es hängt ja letztlich nicht nur an der Antifa. Wir wollen klar machen, dass alle aktiver werden müssen.“

Köln gegen Rechts mobilisiert zu den Protesten nach Berlin. Fahrt mit uns im Bus und kommt „Raus aus der Defensive“.

Bustickets

Die Ticketpreise liegen bei 30,-€ (ermäßigt), 40,-€ (Normalpreis); und 50,-€ (Solipreis).
Tickets könnt ihr erwerben beim nächsten offenen Treffen von Köln gegen Rechts am 22.05. um 19h in der Alten Feuerwache. Dort wird es eine Infoveranstaltung zu dem Anschlag in Solingen vor 25 Jahren geben.

Ansonsten könnt ihr, wenn ihr Bustickets braucht, eine PM über Facebook schreiben, oder euch per E-Mail bei Köln gegen Rechts gegenrechts@riseup.net, oder bei Ende Gelände melden busnachberlin2705@riseup.net. Auch beim SSK Salierring bekommt ihr Bustickets.

AfD-Großaufmarsch verhindern – Köln fährt nach Berlin am 27.05.

Bustickets bei Köln gegen Rechts.

Am 27.05. plant die AfD eine bundesweite Großdemonstration in Berlin. Die AfD kündigt „zehntausend Teilnehmer“ an. Als Redner soll Alexander Gauland auftreten.

In Berlin hat sich mittlerweile ein breites Bündnis gebildet, das diese Großdemonstration als Angriff auf alle versteht, die für eine vielfältige und offene Gesellschaft stehen. Unter dem Motto „Stoppt den Hass! – Stoppt die AfD!“ wird zu Protesten aufgerufen.

AfD-Großaufmarsch verhindern

Schon Ende Februar hatte es in Berlin unter dem Vorwand Frauenrechte zu verteidigen den Versuch einer rechten Großdemo gegeben. Viele Teilnehmer/innen aus dem PEGIDA und Nazihooliganspektrum waren angereist. Einigen tausend Gegendemonstrant*innen war es jedoch gelungen, den rechten Aufmarsch zu blockieren.

Die Ankündigung einer bundesweiten Großdemonstration von der AFD am 27.05. wird die Nagelprobe sein, wie sehr sie im rechten Milieu, das auf die Straße drängt, die Meinungsführerschaft behaupten kann.

Köln fährt nach Berlin

Nach der bundesweiten Unterstützung unserer Proteste und Blockaden gegen den AfD-Bundesparteitag im letzten Jahr, werden wir uns aus Köln nun an den Protesten und Aktionen gegen die AfD-Großdemonstration in Berlin beteiligen.

Zusammen mit Aktivist*innen von Ende Gelände wird Köln gegen Rechts mit einem Bus nach Berlin fahren. Wir hoffen auf viele Mitfahrer*innen aus Köln.

Der Bus wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Köln losfahren und am Sonntagabend aus Berlin wieder zurückkommen.

Bustickets

Die Ticketpreise liegen bei 30,-€ (ermäßigt), 40,-€ (Normalpreis); und 50,-€ (Solipreis).

Tickets könnt ihr erwerben beim nächsten offenen Treffen von Köln gegen Rechts am 22.05. um 19h in der Alten Feuerwache. Dort wird es eine Infoveranstaltung zu dem Anschlag in Solingen vor 25 Jahren geben.

Ansonsten könnt ihr, wenn ihr Bustickets braucht, eine PM über Facebook schreiben, oder euch per E-Mail bei Köln gegen Rechts gegenrechts@riseup.net, oder bei Ende Gelände melden busnachberlin2705@riseup.net. Auch beim SSK Salierring bekommt ihr Bustickets.

Also auf nach Berlin…