Schlagwort-Archive: antirassistische Demonstration

++++++++ Es gibt noch Bustickets +++++++++

werl-01

Köln gegen Rechts organisiert einen Bus zum Protest gegen den Landesparteitag der AfD am nächsten Samstag, 10 September

Die AFD in Nordrheinwestfalen bereitet sich auf den bevorstehenden Landtagswahlkampf vor. Nach der Wahl in Mecklenburg Vorpommern sind wir erst recht der Meinung, dass die AfD keineswegs eine normale Partei ist, sondern eine die durch rassistische Hetze und Spaltung eine rückwärtsgewandte und neoliberale Politik durchsetzen will.

Am 10./11. September will die NRW-AfD in Werl, ungestört Landesversammlungen abhalten, um ihre KandidatInnen und die Wahlaussagen für den NRW-Landtagswahlkampf zu bestimmen.
In Werl und Soest haben sich Bündnisse gegründet, die sich der AfD entgegenstellen werden. Ein NRW-weites Bündnis von AktivistInnen aus verschiedenen Städten unterstützt sie dabei.
Auch das „Antifaschistische Aktionsbündnis Köln gegen Rechts“ ist dabei. Wir wollen die Proteste und möglichen Blockaden gegen die AfD-Versammlung in Werl unterstützen.

Wir werden am Samstag den 10.09. früh morgens mit einem Reisebus nach Werl fahren. Die Bustickets werden 10,-€ (5,- € ermäßigt) kosten.
Wer Interesse an einem Ticket hat, (auch die die nicht zahlen können) schreibt uns bitte eine kurze Nachricht über Facebook oder per E-Mail an: gegenrechtsriseup.net

Presseerklärung von „Köln gegen Rechts“

Eine Groß-Demo mit 350 Teilnehmern hatte Pro NRW angekündigt. Es kamen: 56.
Schon zu ihrem Auftakt am Bahnhofsvorplatz wurden sie von 150-200 Antifaschist*innen lautstark begrüßt.

Das Bündnis „Köln gegen Rechts“ hatte seine Kundgebung unter dem Motto „Nennt es endlich Terror! gegen rechte Hetze und rassistische Gewalt“ spontan von dem polizeilich zugeteilten abseitigen Kundgebungsort auf den Bahnhofsvorplatz verlegt.

Während ihres Marsches quer durch die Kölner Innenstadt wurde den Rassist*innen von Pro NRW immer wieder vom Gruppen von Protestierenden und Anwohner*innen verbal und mit lauter Musik klar gemacht, dass sie in Köln unerwünscht sind. Zur Schlusskundgebung war nur noch ein kläglicher Rest von 30 Rechten anwesend.

Die halbe Kölner Innenstadt war für die Demonstration von Anmelderin Ester Seitz lahm gelegt worden,1.000 Polizist*innen riegelten große Teile der Innenstadt ab und ebneten 56 Rassist*innen den Weg.

„Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie“ so die Sprecherin des Bündnisses Köln gegen Rechts, Sonja Ziegler „dass sich der heutige Aufmarsch von Pro NRW inhaltlich ausgerechnet gegen die Polizei richtete – während wieder einmal deutlich wurde, dass die Rechten ohne den Schutz von mehr als 1.000 Polizist*innen keinen Meter weit gekommen wären.“ Und sie betonte „Wir werden auch nächstes Mal wieder mobil machen, wenn Pro NRW versucht, rassistische Hetze auf Kölner Straßen zu propagieren“

demonstranten polizeiund Pro demonstranten1 demonstranten2 proNRW

Fight Racism!

Grenzen auf für alle!
Solidarität mit allen Geflüchteten!

Aufruf für antirassistische Demonstration am 24.10. in Köln, 16h Bahnhofsvorplatz

english translation

Plakat zur Demonstration

Plakat zur Demonstration

Zeitgleich mit der Entstehung von Pegida markierte der „HoGeSa“-Aufmarsch im letzten Jahr den Beginn einer erneuten rassistischen Aufmarsch- und Gewaltwelle in der BRD. Zwischen Januar und Juni 2015 wurde nahezu täglich ein Anschlag auf eine Geflüchteten Unterkunft verübt. Zuletzt fand die rassistische Hetze gegen Geflüchtete ihren vorläufigen traurigen Höhepunkt in Heidenau, Sachsen, wo Anwohner*innen und Nazis gemeinsam gegen eine neue Unterkunft mobil machten, diese angriffen und als Mob durch die Stadt wüteten.

Grenzen auf für alle

Während Neonazis, rechte Populist*innen, wie bürgerliche Parteien mit ihrer Hetze versuchten in Deutschland rassistische Ressentiments zu schüren, überschlugen sich die Ereignisse in Europa: Im Kampf um Bewegungsfreiheit rissen Menschen auf der Flucht die Grenzen der Festung Europas ein und setzten sich hinweg über eine Abschottungspolitik der Stacheldrähte und des Dublin-Abkommens. Auch wenn dieser erfolgreiche Kampf um Bewegungsfreiheit Risse im Grenzregime aufzeigte, dürfen wir die vielen Toten und Schwerverletzen auf diesem Weg nicht vergessen. Ob ertrunken im Mittelmeer oder erstickt im LKW – die „Festung Europa“ hat bis jetzt schon tausende Tote zu verantworten.   Weiterlesen