Schlagwort-Archive: Uni Köln

Get active! — Aktionstraining

No fame for the old game — Antifaschistische Veranstaltungsreihe im Sommersemester

get active! – Aktionstraining

Wir wollen individuell und kollektiv handlungsfähiger werden, Ängste abbauen und auf erprobtes aufbauen, ohne die eigenen Rechte durch Repression und Einschüchterung zu vergessen. Wie verhalten wir uns auf Demonstrationen? Mit welchen Repressionen müssen wir rechen? Wie können wir uns vernetzen? Fragen, die uns in Vorbereitung auf Proteste und Aktionen immer wieder beschäftigen.

Bei verschärfter politischer Situation und steigender Repression, gilt es selbstorganisierte Gegenstrategien zu entwickeln. Daher soll ein Raum geschaffen werden, um Wissen zu teilen, aufzufrischen und sich zu vernetzen.

Donnerstag, 13. Juni 2019 von 19-22 Uhr, Uniwiese

Antifeminismus von Rechts

NO FAME FOR THE OLD GAME — Antifaschistische Veranstaltungsreihe im Sommersemester

Weiblichkeitskonstruktionen und rassistische Narrative in der Kampagne 120db

Rechte Kampagnen der Gegenwart verhandeln neben einer rassistischen Ausgrenzungspolitik schon immer auch Vorstellungen rund um Geschlecht und Geschlechterverhältnisse. Mit der Kampagne #120db instrumentalisiert die „Identitäre Bewegung“ sexualisierte Gewalt um rassistische Narrative aufrechtzuerhalten und zu verbreiten. Im Vortrag wird aufgezeigt, wie eng das rassistische Narrativ mit der Konstruktion vin Weiblichkeit verknüpft ist.

Mittwoch, 29. Mai 2019 von 19-22 Uhr, Uni Köln, Hörsaalgebäude (105), Hörsaal A2.

Einführung in die Ideologie der „Neuen“ Rechten

No Fame For The Old Game — Antifaschistische Veranstaltungsreihe im Sommersemester

„Geistiger Bürgerkrieg“? – Eine Einführung in die Geschichte und Ideologie der „Neuen“ Rechten

Die Zeitschriften, Denkfabriken und Theorie-Zirkel, deren Protagonisten als „Neue Rechte einen „metapolitischen“ Kampf um die Köpfe führen, sind durch ihren Einfluss auf den Erfolg der AfD oder als Redner bei Pegida in den letzten Jahren bundesweit bekannt geworden. Was aber verbirgt sich hinter den intellektuellen Milieus, die sich auf die Traditionslinie der „Konservative Revolution in der Weimarer Republik beziehen und für die Bundesrepublik Deutschland den „Ernstfall “ ausgerufen haben.

Wie führen sie ihren „geistigen Bürgerkrieg“, wer sind ihre Feindbilder, was sind ihre Themen? Was verbirgt sich hinter Begriffen wie „Ethnopluralismus“ oder „Metapolitik“? Und wie ist der in diesen Theorie-Zirkeln jüngst diskutierte „Antikapitalismus von rechts“ zu bewerten?

Der Vortrag bietet einen historisch-kritischen Überblick über die „Neue“ Rechte in der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich und analysiert die zentralen Ideologeme einer politischen Formation, die als „neu“ bezeichnet wird, deren Traditionslinie jedoch sehr alt ist.

Der Kölner Publizist und Politikwissenschaftler Richard Gebhardt analysiert in Vorträgen und Workshops die politische Kultur der Bundesrepublik Deutschland und hat zahlreiche Essays und Artikel zur alten und neuen Rechten verfasst.

Donnerstag, 11. April 2019 von 19-22 Uhr, Uni Köln, Hörsaalgebäude (105), Hörsaal A2.