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Weitere Demos zur Seebrücke – Gegen das Sterben im Mittelmeer!

Die Demonstrationen im Rahmen der Kampagne Seebrücke – Schafft sichere Häfen gehen weiter.

Neben einem weiteren geplanten Höhepunkt am 04.08., dem Day Orange, an dem bundesweit und auch in anderen europäischen Städten durch massenhafte Verbreitung von orangenen Symbolen, Solidarität mit den Flüchtenden und den Seenotretter/innen gezeigt werden soll, wird es auch an diesem Wochenende zahlreiche weitere Demos geben.

Hier die Verlinkung zu den Demonstrationen in NRW, die am kommenden Samstag den 28.07. stattfinden:

Demonstrationen gegen das Sterben im Mittelmeer gehen weiter

Demos in Bonn und Düsseldorf – Anfahrt aus Köln

Die Demonstrationen unter dem Motto Seebrücke – Schafft sichere Häfengehen weiter. An den letzten beiden Wochenenden fanden schon in zahlreichen Städten Großdemos gegen die menschenverachtende europäische Flüchtlingspolitik, durch die allein im Juni hunderte Menschen im Mittemeer ertrunken sind, statt.

In Berlin demonstrierten bis zu 12.000 Menschen. In Köln waren es 6000, in Hamburg und Essen jeweils 1500 und einige tausend in vielen anderen Städten. Bundesweit waren es mittlerweile bis zu 30.000 Menschen, die auf die Straße gegangen sind.

Trotz der großen Anzahl der Demonstranten/innen fanden die Demos in den Medien eine recht geringe Resonanz. Aber es werden immer mehr Kundgebungen und Demonstrationen angemeldet.

In München wird am Wochenende eine Großdemo unter dem Motto „Ausgehetzt – Gemeinsam gegen die Politik der Angst“ stattfinden und zahlreiche weitere Demos sind bundesweit von Freiburg bis Kiel angekündigt. Hier die Übersicht: Seebrücke – Schafft sichere Häfen

Demonstrationen in Bonn und Düsseldorf

In Bonn wird es am Freitagabend um 18h am Marktplatz eine Demonstrationen unter dem Motto: “Stoppt das Sterben im Mittelmeer“ geben.

Aus Köln gibt es eine gemeinsame Abfahrt dahin um 17.20h von Gleis 9 am Hauptbahnhof.
https://www.facebook.com/events/474387246308117/

Exklusiv: Das rechtsextreme Netzwerk um das Arcadi Magazin entlarvt

Köln gegen Rechts veröffentlicht im Antifaschistischen Infoblatt (AIB) exklusiv einen Teil der Recherche über das Arcadi Magazin. Darin werden die Strukturen und Führungsfiguren beleuchtet, welche das Arcadi Magazin hervorbringen, unter anderem die AfD, Junge Alternative, Identitäre Bewegung und bundesweit miteinander vernetzten Burschenschaften.

„Bisher stand bloß der Leverkusener AfD-Politiker Yannick Noé im Rampenlicht des Interesses. Wir legen offen, dass das Arcadi-Magazin von einem breit aufgestellten, rechtsextremen Netzwerk um Führungsfiguren der Burschenschaft AHB! Rhenania Salinga Düsseldorf sowie Aktivisten der Jungen Alternativen bzw. AfD hervorgebracht wird. Sie sind im Verein Publicatio e.V. organisiert und arbeiten mit der Identitären Bewegung und Reconquista Germanica zusammen,“ sagt Tom Wohlfarth von Köln gegen Rechts. Im AIB 119 heißt es hierzu:

„Die Macher vom Arcadi-Magazin und von Publicatio e.V. Yannick Noé,
Zacharias Schalley und Maximillian Schmitz sind gleichzeitig
Burschenschaftler der AHB! Rhenania Salinga. (…) Alle drei sind
Autoren des Arcadi-Magazins, Gründungsmitglieder des Vereins Publicatio
e.V., Mitglieder der Jungen Alternative bzw. AfD NRW und in der Campus
Alternative Düsseldorf organisiert. Aus ihrem Kreis entspringt auch der
Gründungsvereinsvorstand der Identitären Bewegung Deutschland, John
David Haase. Yannick Noé war nach Recherchen der ARD auch auf dem
Reconquista Germanica-Server aktiv. (…) Bei einer
Mitgliederversammlung von Publicatio im Mai 2017 (…) nahmen auch die
Mitglieder Jens Barkemeyer (Junge Union Düsseldorf), Roland Quinten
(ehemaliger Vorsitzender des Kreisverbandes Köln) und die Arcadi-Autorin
Daniela Boumann-Quast (AfD Düren) teil.“

„Wichtig war es uns zudem, den Sexismus in der extremen Rechten zu beleuchten und wie Frauen aus dem Umfeld der Identitären Bewegung und der AfD an der Reproduktion veralteter Rollenbilder mitwirken.“ Im AIB 119 heißt es hierzu:

„Die Frau soll Mutter und somit Bewahrerin des Volkes sein
oder ganz einfach als Lustobjekt fungieren.
Dazwischen gibt es keinen Patz für sie.“

Köln gegen Rechts kündigt weitere Veröffentlichungen zum Arcadi Magazin an. Das Antifaschistisches Infoblatt, Heft Nr. 119, 2/2018 kann unter https://www.antifainfoblatt.de/ausgabe/aib-119 bezogen werden.

Pressemitteilung vom 19.7.2018


 

Weitere Recherchen zum Arcadi-Netzwerk:

Düsseldorf Rechtsaußen: https://duesseldorf-rechtsaussen.de/2016/05/23/d-afd-hochschulgruppe-geht-bei-rhenanen-ein-und-aus/ (23. Mai 2016)

noEFlinz Blog: https://noeflinz.noblogs.org/organisationen/arcadi/

Kölner Stadt-Anzeiger: https://www.ksta.de/29934476 (28.03.2018)

Antifaschistische Aktion Leverkusen AALEV: https://www.aalev.info/index.php/10-beitraege/antifaschismus/69-pressemitteilung-extrem-rechter-verein-aus-leverkusen-plant-fest-mit-europaweiter-beteiligung-im-schloss-morsbroich