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Seebrücke Köln beim Veedelsadvent

Bei der SEEBRÜCKE Köln weihnachtet es: wir machen eine Spendenaktion für die Seenotrettungsorganisationen Jugend Rettet, Sea-Eye, Sea-Watch und Mission Lifeline, denn auch im Winter sind die Seenotrettungsorganisationen auf eure Hilfe angewiesen.

„Schenke ein Schiff“ zu Weihnachten – denn deine Spende rettet Menschenleben! Am ersten Adventswochenende findet ihr uns in unserer orangenen Weihnachtsmarkthütte beim Veedelsadvent auf dem Chlodwigplatz, vom 30.11-2.12.,12-22 Uhr.

Wir werden auch Besuch von den verschiedenen Seenotrettungsorganisationen am Stand haben. Kommt vorbei, um euch zu informieren, zu spenden oder uns als SEEBRÜCKE Köln einfach nur in gemütlicher Atmosphäre kennen zulernen. Wir freuen uns auf euch! 🙂

Kölner AfD-Geschäftsführer Geraedts wegen vorsätzlicher Köperverletzung verurteilt

Der Kölner AfD-Funktionär Wilhelm Geraedts (Geschäftsführer der Kölner AfD-Fraktion, Schatzmeister des AfD Bezirksverbandes und Bezirksvertreter in Porz) wurde am Mittwochmittag vom Kölner Amtsgericht wegen eines tätlichen Übergriffes auf einen Gegendemonstranten verurteilt.

Der pensionierte Berufssoldat muss wegen vorsätzlich begangener Körperverletzung 40 Tagessätze à 50,-€, sowie ein Schmerzensgeld von 500,-€ zahlen.

Geraedts hatte am 31.12.2017 bei einem Infostand der Kölner AfD am Kölner Hauptbahnhof einen Gegendemonstranten körperlich angegriffen und ihm einen Kopfstoß verpasst.
Der Bericht von damals: https://www.facebook.com/Koeln.gegen.Rechts/posts/1967548993462806

Bericht aus dem Sitzungssaal des Amtsgerichtes

Anwesend waren im Publikum unter anderen auch mehrere Parteikameraden*innen von Geraedts.

Der Prozess fing damit an, dass sein Anwalt, der Bochumer AfDler Knuth Meyer-Soltau nicht fotografiert werden wollte und vom Richter die Personalien des Fotografen feststellen lassen wollte. Im weiteren Prozessverlauf fiel der Anwalt durch unsachliche Bemerkungen auf, die er pathetisch und theatralisch einwarf, um seinen Mandanten und die AfD als Opfer vermeintlich undemokratischen Verfahren zu inszenieren. Den Gipfel der Absurdität erreichte er mit seiner Argumentation, dass seinem Mandanten der Aufenthalt auf dem Breslauer Platz sowie der Zugang zu dem AfD-Infostand durch den Nebenkläger verwehrt geblieben wären. Im Verfahren wurde jedoch festgestellt dass Geraedts sich bewusst bei der 50 Meter entfernten Gegenkundgebung aufhielt und sich trotz Aufforderungen weigerte, sich von dieser zu entfernen. Stattdessen attackierte er infolge eines Zwiegespräches den Nebenkläger mit einer Kopfnuss, und verletzte diesen dabei leicht. Daraufhin stellten Polizisten seine Personalien fest und erteilten ihm einen Platzverweis.

Nachdem Geraedts Anwalt erfolglos versucht hatte, dem Nebenkläger beleidigende Äußerungen anzuhängen, die selbst der AfD-Parteifreund Christer Cremer nicht bestätigen konnte, wurden nach dreieinhalb Stunden Verhandlung die Plädoyers vorgetragen. Weitere Äußerungen des Nebenklägers unterbrach der AfD-Anwalt mit den Worten „Kein Bock, mir diese Scheiße anzuhören“.

In seinem Urteil schloss sich das Gericht den Ausführungen der Staatsanwaltschaft und der Nebenklage an, die Geraedts beschuldigte, den tätlichen Angriff bewusst begangen zu haben und ging im Urteil noch über das von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafmaß hinaus.

Nazis wollen durchs Kunibertsviertel demonstrieren — Infostände dort

Kunibertsviertel – Infostände gegen Nazidemo am 18.08.

Am nächsten Samstag wollen Nazis durch das Kölner Kunibertsviertel ziehen.
Dort formiert sich der Widerstand. Viele Anwohner*innen werden im Kunibertsviertel ihren Unmut über den rechten Aufmarsch zeigen, indem sie ihre Häuser und Straßen entsprechen bunt dekorieren.

Es wird am Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils einen Infostand vor Ort geben, an dem orangene Materialien verteilen werden. Orange ist zum Symbol für die Solidarität mit Flüchtenden und deren Seenotrettung geworden, also zum genauen Gegenteil der menschenverachtenden Politik, der dort aufmarschierenden Rechtsextremen.

Infostände

15.08/16.08./17.08. jeweils von 17.00h-18.00h Thürmchenswall/Cleverstraße

Kundgebungen von Köln gegen Rechts am Samstag den 18.08.

Day Orange – Köln

In den letzten Wochen waren fast 50.000 Menschen als Teil der Seebrücke – Schafft sichere Häfen Kampagne auf den Straßen. Jetzt geht*s weiter: In vielen deutschen und europäischen Städten werden wir am 04.08. den DAY ORANGE zelebrieren.

Werdet Teil davon und plant selbst eine Aktion in eurer Stadt, die Solidarität mit Menschen auf der Flucht und der Seenotrettung zeigt. Nutzt die Symboliken von Brücken, Wasser und der Farbe Orange. Bringt eine orangene Fahne zu eurem Rathaus, um die Bürgermeister*innen aufzufordern, eure Stadt als solidarisch zu erklären. Flutet einen zentralen Platz mit Papierschiffen. Organisiert eine Demo oder Kundgebung. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

DAY ORANGE in Köln

Auch in Köln wollen wir an diesem Tag an vielen Orten sichtbar werden.
Jede*r kann aktiv werden. Ob zu Hause, im Sportverein, in der Stammkneipe oder im Betrieb.

Wir rufen dazu auf, an Balkonen, Fahrrädern, Autos, Plätzen, Straßen und Brücken, am Rathaus, überall entlang des Rheins und in der Stadt, orangene Bänder, Wimpel, Ballons, Transparente oder was ihr gerade zur Hand habt, sichtbar zu machen.

Färbt Haus, Hof und Hund orange, zeigt Flagge und macht damit auf die dramatische Situation im Mittelmeer aufmerksam!

In diese Kölner Veranstaltung können alle Gruppen und Menschen die sich engagieren wollen, ihre geplanten Aktionen/Treffpunkte, Materialvorschläge für diesen Tag posten.

Als erstes haben wir für den 04.08. einen Infostand am Fischmarkt (zwischen Hohenzollern und Deutzer Brücke) angemeldet, an dem zwischen 12.00h und 15.00h orangene Materialen verteilt werden.
Die Brücken über den Rhein und das ganze Rheinufer sollten an diesem Tag in ORANGE leuchten.

Weitere Treffpunkte werden folgen und hier ständig erweitert.

Macht Fotos und Videos von euren Aktionen! Postet sie unter die Veranstaltung oder mit den Hashtags: #DayOrange, oder #CologneOrange

AfD Stand am Rudolfplatz schnell beendet

Mit 5 Leuten und mehreren Polizeiwagen als Begleitung baute die Kölner AfD gestern Morgen  einen Infostand am Rudolfplatz auf.

Nachdem über verschiedene Twitter und Facebookkanäle zum spontanen Protest aufgerufen wurde, schauten die AfDler jedoch hektisch auf ihre Handys und bauten den Stand schnell wieder ab.

Auch vorher schon, war der Stand auf äußerst geringes Interesse von Passanten/innen gestoßen.