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Stoppt das Sterben im Mittelmeer! Keine Abschiebungen in den Tod!

Kundgebung am kommenden Sonntag in Köln wegen der dramatischer Situation im Mittelmeer und den bevorstehenden Abschiebungen nach Afghanistan.

Sonntag, 6. Januar, Köln Bahnhofsvorplatz, 18-20 Uhr

Zeigt Gesicht gegen menschenverachtende Abschiebungspolitik und solidarisiert euch mit den Seenotrettern und Geflüchteten auf dem Mittelmeer!

Auch im neuen Jahr setzt sich die menschenfeindliche Politik in EU und Deutschland fort: Trotz der schlechten Sicherheitslage in Afghanistan soll am Montag, den 7.01.2019, eine erneute Sammelabschiebung dorthin erfolgen. Häufig bereits gut integrierte Mitmenschen sollen aus ihrem Leben gerissen und in dieses Land der Verfolgung und möglicherweise Lebensgefahr zurückgeführt werden. Gleichzeitig werden an den EU-Außengrenzen die Schiffe der Seenotrettungsorganisationen Sea-Watch und Sea-Eye mit insgesamt 49 geretteten Geflüchteten – darunter kleine Kinder und unbegleitete Jugendliche – an Bord am Einlaufen in einen sicheren Hafen gehindert.

Seit 2 Wochen kreuzt die Sea-Watch 3 ununterbrochen auf dem Mittelmeer – die Wetterlage verschlechterte sich drastisch, (See-)Krankheit nimmt zu und die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medizin neigt sich dem Ende zu. Die Seenotrettung wird weiter behindert und lahmgelegt. 2.262 Menschen sind auf dem Mittelmeer allein in 2018 gestorben (Quelle: UNHCR). Jeder dieser Tode wäre vermeidbar gewesen. Wir verurteilen Abschiebungen in den Tod und das Sterben auf dem Mittelmeer. Geht auf die Straße und zeigt mit uns, dass jedes Menschenleben zählt!

Wir fordern das Bundesinnenministerium und das Auswärtige Amt auf, unverzüglich zu handeln, um das Leid der Menschen auf hoher See zu lindern. Außerdem fordern wir von Oberbürgermeisterin Reker sich klar gegen Abschiebung und für Seenotrettung zu positionieren, und ihrer Erklärung Kölns zum „Sicheren Hafen“ Taten folgen zu lassen. Köln muss sich bereit erklären, Menschen von der „Sea-Watch 3“ und der „Professor Albrecht Penck“ aufzunehmen.

Zeigt Gesicht gegen die menschenverachtende Abschiebungspolitik und solidarisiert euch mit den Seenotrettern und Geflüchteten auf dem Mittelmeer!

Stoppt das Sterben im Mittelmeer – Keine Abschiebungen in den Tod

Der NSU-Anschlag in der Probsteigasse: Offener Treff von Köln gegen Rechts

Köln gegen Rechts lädt jeden 2. und 4. Dienstag im Monat ein zum offenen Treffen in der Alten Feuerwache.

Kommenden Dienstag macht die Interventionistische Linke Köln einen Input zum Thema:

Der NSU-Anschlag in der Probsteigasse — mehr Fragen als Antworten

Am 19.01.2019 jährt sich zum 18. mal der Anschlag des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) in der Kölner Probsteigasse. Bei dem Sprengstoffanschlag auf ein kleines Ladengeschäft, erlitt die damals 19 Jährige Tochter des Ladenbesitzers mit iranischem Migrationshintergrund schwerste Verbrennungen. Noch immer sind die genauen Hintergründe unklar – vieles spricht dafür, dass weitere bisher unbekannte Täter*innen an Planung und Durchführung des Anschlags beteiligt waren.

Was damals geschah, welche offenen Fragen es immer noch gibt und wie die Perspektive und Forderungen der Betroffenen aussehen wird Inhalt eines kurzen Inputs sein. Anschließend gibt es noch Informationen zu den am Jahrestag des Anschlags geplanten Gedenkaktionen und welche Möglichkeiten es gibt sich daran zu beteiligen.

Dienstag 11. Dezember ab 19 Uhr. Alte Feuerwache Köln, Melchiorstrasse 3