Schlagwort-Archive: Hambacher Forst

Bürger beobachten die Polizei

Repression damals und heute

10. Veranstaltung aus der Reihe „1968/2018 Blick zurück nach vorn
Im Oktober 2018 jährt sich zum 140. mal die Verabschiedung der „Sozialisten Gesetze“ und der Entstehung der Vorläuferorganisationen der RHD in diesem Kontext.

Die Revolte von 1968 hatte staatliche und gesellschaftliche Autoritäten in Unis, Schulen, Kirchen, Gewerkschaften, Polizei, Armee und Unternehmen herausgefordert. Das „Establishment“ reagierte mit Strafverfahren sowie durch die Verabschiedung der „Notstandsgesetze“ 1968.

Und heute? Hambacher Forst, Neues Polizeigesetz NRW und die Antifa ständig im Kessel. Was tun?

Eine Veranstaltung mit

  • Roter Hilfe Köln (RH),
  • dem „Ermittlungsausschuss“ (EA),
  • einer Vertreter*in von NoPolG NRW,
  • AZADI (Rechtshilfefond für Kurdinnen und Kurden),
  • Professor Klaus Riekenbrauk und dem Anwalt Heinrich Comes.

Donnerstag, 11. Oktober, 19.30-22.00 Uhr, Sozialistische Selbsthilfe Köln SSK, Salierring 37

Polizeiversagen in Dortmund

Während die Polizei mit einer Armada im Hambacher Forst am Start ist, haben Neonazis komplette Narrenfreiheit in Dortmund.

Stolz präsentiert die Dortmunder Polizei aber die Beschlagnahme von 20kg unverzolltem Tabak.

Köln zeigt Haltung

Tausende im Hambacher Forst und über 10.000 bei antirassistischer Demo am Heumarkt.

Demowochenende in Köln: Viele Kölner/innen schlossen sich am Wochenende den Protesten gegen die Abholzung des Hambacher Forstes an. Etwa 7000 Menschen demonstrierten dort allein am heutigen Sonntag. Hunderte besetzen zur Stunde den Wald und fordern ein Stopp der Baumhausräumungen.

Gleichzeitig demonstrierten in der Kölner Innenstadt über 10.000 Menschen unter dem Motto „Köln zeigt Haltung“ für eine solidarische Flüchtlingspolitik.

Für „Aufnehmen, Hierbleiben, Solidarität – Aufnehmen statt Abschotten!“ Das waren die Forderungen der Demo

Eine sehr bewegende Rede hielt eine Vertreterin der Bewegung Seebrücke, die eine Wende in der Flüchtlingspolitik forderte, und die Kölner Oberbürgermeisterin aufforderte, ihren Worten zur Aufnahme von in Not geratene Flüchtenden, Taten folgen zu lassen. Sie beendete ihre Rede mit den Worten. “Leben retten ist kein Verbrechen – Sterben lassen schon“.

Von Demo wurden solidarische Grüße in den Hambacher Forst geschickt und dazu aufgerufen sich dem geplanten Naziaufmarsch am 29.09. in Köln entgegenzustellen.

Auch beim Sonntäglichen Spiel des 1.FC Köln gegen Paderborn zeigten sich Fans in der Südkurve solidarisch mit den Aktivisten/innen im Hambacher Forst.