Schlagwort-Archive: Faschismus

„Aufwachsen in Deutschland: Keine Perspektive und nichts zu verlieren“ — Offener Treff

Im Rahmen des offenen Treffs von Köln gegen Rechts lädt diesmal die SDAJ zu einer Veranstaltung ein, mit dem Titel: „Aufwachsen in Deutschland: Keine Perspektive und nichts zu verlieren“

Die erste Generation, die unter Hartz 4 aufwachsen musste, kommt jetzt auf den Arbeitsmarkt. Leistungsdruck und Konkurrenz in einem zusammengesparten Bildungssystem, wenig Perspektive für die Zukunft und Repressionen vom Amt. Gutes Leben sieht anders aus. In der Ellbogengesellschaft der BRD haben es Faschisten dementsprechend leicht mit ihrer „nach unten treten“ Politik zu landen. Wir wollen uns diesem Problem aus marxistischer Perspektive nähern und gemeinsam überlegen wie der Kampf um soziale Rechte und der Kampf gegen Faschisten zusammengehen kann.

Dienstag, 14. Mai, 19-21 Uhr, Alte Feuerwache.

Offener Treff von Köln gegen Rechts jeden 2. und 4. Dienstag im Monat um 19h in der Alten Feuerwache, Melchiorstr. 3, Nähe Ebertplatz.

No fame for the old game — Die Neue Rechte als 68er von Rechts?

NO FAME FOR THE OLD GAME — Antifaschistische Veranstaltungsreihe

Handelt es sich bei der Neuen Rechten um 68er von rechts? Eine Zeitreise zurück zur Revolte von damals, nach Deutschland, Frankreich und Italien soll uns zeigen, dass ideologische Erneuerungsbewegungen zur gleichen Zeit unabhängig voneinander entstehen können. In beiden Fällen ging es gegen die Verkrustungen im eigenen Lager. Während die Neue Linke dabei (auch) von den linken Minderheitenströmungen der Zwischenkriegszeit lernte, orientierte sich die entstehende Neue Rechte am historischen Faschismus, der europäischen Konservativen Revolution und faschistischen Ideologen der Nachkriegszeit. Das Ergebnis schien damals neu, war es aber ganz und gar nicht. Es war eine Wiederkehr der Vergangenheit. Und genau diese Vergangenheit wirkt heute, 50 Jahre nach 1968, weiter: in der Ideologie und den Aktionen der Identitären, der „Neuen“ Rechten, teilweise der AfD.

Donnerstag, 22. November 2018 von 19-21 Uhr, Uni Köln, Hörsaalgebäude (105), Hörsaal G