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Düsseldorf — Rechten Aufmarsch stoppen!

Gemeinsame Anreise aus Köln am 2. Februar um 12 Uhr

Am kommenden Samstag fahren wir nach Düsseldorf, um die dortigen Antifaschisten/innen bei den Protesten gegen einen erneuten rechten Aufmarsch zu unterstützen. Wir treffen uns pünktlich um 12 Uhr am Haupteingang des Kölner Hauptbahnhofes.

Infos von Düsseldorf stellt sich quer

„Eine erste Aktionskarte für euch. Wir treffen uns am Samstag um 13:00 Uhr am Horionplatz oder zur gemeinsamen Anreise vom Hbf um 12:45 Uhr am Ufa Kino am Hbf. Die Rechten sammeln sich um 14:00 Uhr am Johannes – Rau Platz und werden dann erneut in einer Demonstration laufen. Achtet auf weitere Ankündigungen. #dus0202 #dssq“

Aus dem Aufruf

„Die politisch Verantwortlichen für den Messerwurf vom 17. November 2018 kündigen für den 2. Februar 2019 erneut eine Versammlung (Beginn 14 Uhr) auf dem Johannes-Rau-Platz in Düsseldorf an – mit anschließender Demonstration. Die „Patrioten NRW“ und zahlreiche weitere rechte Kleingruppen, die bereits die Demonstration am 17. November organisierten, bei der zwei Antifaschisten verletzt wurden und vermutlich ein Wurfmesser in Richtung Gegendemonstrant*innen geworfen wurde, sind auch dieses Mal wieder anschlussfähig für rechte Hooligans, Neonazis und andere gewaltbereite Rassist*innen.

Wir rufen daher zu vielfältigen Aktionen gegen diesen Aufmarsch auf.

Kommt zahlreich um 13 Uhr zum Johannes-Rau-Platz und achtet auf weitere Ankündigungen! Sicher ist, dass wir diesen Aufmarsch nicht ungestört durch Düsseldorf ziehen lassen werden.

Es bleibt dabei: Für Rassismus und rechte Gewalt ist in Düsseldorf kein Platz!“

Aktionskarte

Gemeinsame Anreise(n) nach Düsseldorf

Rechten Aufmarsch stoppen! Kein Platz für rechte Schläger!

Düsseldorf, 2. Februar „Rechten Aufmarsch stoppen!“ und 9. Februar „Kein Platz für rechte Schläger!“. Gemeinsame Anfahrt aus Köln.

Bei gleich zwei Terminen wollen wir unsere antifaschistischen Freund*innen von Düsseldorf stellt sich quer unterstützen.

Samstag, 2. Februar: Rechten Aufmarsch stoppen!

Erneut wollen in Düsseldorf erneut mehrere rechte Gruppen aufmarschieren. Angemeldet ist die Demo von den auch in Köln bekannten „Patrioten NRW“, die am 18. August 2018 eine Nazikundgebung durchs Kunibertsviertel veranstalteten. Sie waren auch Anmelder der Demo am 17. November in Düsseldorf, bei der zwei Antifaschisten bei Angriffen rechter Hools verletzt wurden und vermutlich ein Wurfmesser in Richtung der Gegendemonstranten/innen geworfen wurde.

Düsseldorf stellt sich quer dazu:

„Wir rufen daher zu vielfältigen Aktionen gegen diesen Aufmarsch auf. Kommt zahlreich um 13 Uhr zum Johannes-Rau-Platz und achtet auf weitere Ankündigungen! Sicher ist, dass wir diesen Aufmarsch nicht ungestört durch Düsseldorf ziehen lassen werden.“

Gemeinsamer Treffpunkt zur Anreise aus Köln um 12 Uhr am Kölner Hauptbahnhof, Haupteingang.

Samstag, 9. Februar: Kein Platz für rechte Schläger!

Düsseldorf stellt sich quer hat schon seit längerem in Düsseldorf Eller eine Kundgebung angemeldet unter dem Motto „Kein Platz für rechte Schläger“.

In Eller patrouilliert seit letztem Jahr regelmäßig die rechte „Bruderschaft Deutschland“, bestehend aus rechten Hooligans und altbekannten Nazis. Die extreme Rechte tritt in Düsseldorf immer öfters auch zunehmend gewalttätig auf.

Nähere Infos zur Demonstration in dem von Köln gegen Rechts mitunterzeichneten Demoaufruf.

Gemeinsamer Treffpunkt zur Abfahrt aus Köln wieder um 12 Uhr am Kölner Hauptbahnhof, Haupteingang.

Infoveranstaltung über Prozess zum Düsseldorfer Wehrhahn-Anschlag

Im Rahmen des offenen Treffens von Köln gegen Rechts findet diesmal eine Infoveranstaltung zum Prozess um den Anschlag in Düsseldorf Wehrhahn statt. (https://de.wikipedia.org/wiki/Sprengstoffanschlag_in_Düsseldorf)

Der Düsseldorfer Wehrhahn-Anschlag — Hintergründe, Prozessverlauf und Einschätzungen

Am 31. Juli 2018 wurde der wegen eines 12-fachen rassistisch motivierten Mordversuchs angeklagte Ralf S. vom Landgericht Düsseldorf freigesprochen, obwohl aus Sicht der Anklage, Nebenklage und diverser Prozessbeobachter_innen alles für seine Täterschaft am 27. Juli 2000 spricht. Wie konnte es zu diesem Freispruch, der allerdings noch nicht rechtskräftig ist, kommen? Welche Fehler wurden in 18 Jahren Nichtaufklärung gemacht? Und was folgt daraus?
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland.

Dienstag, 22.01.2018 – 19.00h – Alte Feuerwache (Melchiorstr. 3)

Köln gegen Rechts lädt jeden 2. und 4. Dienstag im Monat ein zum offenen Treffen in der Alten Feuerwache.