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European Protests — Build Bridges not Walls

„Rheinbrücken sind Seebrücken“ – Kundgebung in Köln auf der Deutzer Brücker/Rheinboulevard (Treppen) Deutz

Im Rahmen der europaweiten Aktionswoche der Bewegung SEEBRÜCKE vom 25.08. bis zum 02.09.2018 rufen wir in Köln zu einer großen Massenaktion mit anschließender Kundgebung am Sonntag, den 02.09., auf dem Deutzer Rheinboulevard (Treppen) und der Deutzer Brücke auf.

  • 12:00 h – Treffen und Sammeln auf den Deutzer Rheintreppen,
  • ab 13:00 h – Kundgebung auf der Deutzer Brücke

Am Sonntag, den 2. September 2018, sollen sich tausende Menschen in strahlendem Orange auf den Treppen am Deutzer Rheinboulevard sammeln und die Bewegung SEEBRÜCKE in Köln deutlich sichtbar machen. Getreu dem Motto der Aktionswoche „Build Bridges not Walls“ werden wir dann alle gemeinsam auf die Deutzer Brücke gehen, wo ab 13 Uhr eine Kundgebung mit kleinen Konzerten stattfinden wird. Das Programm der Kundgebung wird noch veröffentlicht. Wir wollen eine solidarische Stadt schaffen und deutlich machen: Rheinbrücken sind Seebrücken!

In den vorangehenden Tagen könnt ihr Euch in den Stadtteilen, am Arbeitsplatz, in den Kneipen, bei Konzerten und Partys mit zahlreichen kleinen Aktivitäten und orangene Symbolen an der Aktionswoche beteiligen. Stellt Eure Ideen und Aktionen in die Kommentarspalten in der Facebook-Veranstaltung.

Infos zu Aktionen in anderen Städten bei Seebrücke – Schafft sichere Häfen.

500 GegendemonstrantInnen gegen ProNRW-Aufmarsch – 200 Menschen im Polizeikessel – 1000 Polizisten – 1 000 000 €* – für 55 RassistInnen

Der Protest der beiden Kölner Bündnisse „Köln gegen Rechts – Antifaschistisches Aktionsbündnis “ und „Köln stellt sich quer“ gegen den Aufmarsch von ProNRW startete heute mit einer Kundgebung und ca. 400-500 DemonstrantInnen am Bahnhofsvorplatz. Viele DemonstrantInnen machten sich später auf den Weg um gegen den Marsch von ProNRW auch an der Demoroute zu protestieren.

ProNRW hatte im vorhinein grosspurig 400 Teilnehmer zu ihrer Demonstration angekündigt. Da kann man die 55 tatsächlich Anwesenden nur kümmerlich nennen.

Völlig überdimensioniert war hingegen das Aufgebot der Polizei. 1000 Polizisten standen parat, den RassistInnen ihren Marsch quer durch die Kölner Innenstadt zu ermöglichen. Teile der Innenstadt wurden hierfür lahmgelegt.

Und trotz dieses Aufgebotes, konnte ProNRW wegen des Protest ihre Zwischenkundgebungen nicht wie geplant abhalten, musste Umwege gehen und kam nur im Schneckentempo voran. Immer wieder räumte die Polizei hierfür Straßen und Plätze von DemontrantInnen und PassantInnen.

An der Apostelnkirche trieb die Polizei 200 Menschen in einem Polizeikessel zusammen, hielt Sie darin über Stunden fest und erklärten den Kessel schließlich zu einer unangemeldeten Versammlung. Erst spät am Abend durften die Eingekesselten nach Personalienaufnahme den Platz einzeln verlassen. Und obwohl sie zu keiner Zeit von der Polizei angewiesen worden waren, den Platz zu verlassen, statt dessen sogar dort festgesetzt worden waren, drohte ihnen die Polizei zu guter Letzt mit Strafanzeige wegen „Teilnahme an einer unangemeldeten Versammlung“.

Nachdem die kölner Polizei am Silvesterabend hunderte von Menschen aufgrund ihres Aussehens eingekesselt hat, landeten diesmal gegen Nazis protestierende AntifaschistInnen im Kessel. Das Einkesseln hunderter Menschen ohne Straftatbestand scheint neuer Standard der Kölner Polizei zu sein.

Wir hoffen, dass bei den Protesten gegen den Aufmarsch hunderter militanter Neonazis am kommenden Samstag in Köln Deutz auf dem Ottoplatz um 13:30h umso mehr Menschen ihren Protest auf die Straße tragen.

*Kosten für den Polizeieinsatz laut Kölner Stadtanzeiger

Gemeinsam RassistInnen und Neonazis stoppen!

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Samstag, 07.01.2017
13.30h Kundgebung Bahnhofsvorplatz

Samstag, 14.01.2017
13:30 Köln Ottoplatz/Bahnhof Deutz

Die sexuellen Übergriffe auf Frauen an Silvester, in der Nacht zum 1. Januar 2016, wollen Pro NRW und andere rechte Gruppen Anfang 2017 für rassistische Hetze instrumentalisieren.

Anlässlich des Jahrestages der Übergriffe will Pro-NRW unter Führung der Rechtspopulistin Esther Seitz am 7. Januar 2017 von Deutz aus durch die Kölner Innenstadt ziehen. Eingeladen sind angeblich internationale Redner, NPD-Kader und andere Neonazis und Rassisten. Das Motto der Veranstaltung „Kein Vergeben – kein Vergessen! Ein Jahr nach dem Sex-Pogrom/Köln“ weckt bewusst die Assoziation zur Reichspogromnacht. Damit wird das Fanal zur Vernichtung der deutschen Juden mit der sexuellen Gewalt einer Gruppe teilweise krimineller Männer gleichgesetzt, die Silvestereignisse werden damit zu einer gesteuerten Aktion, der Holocaust dagegen zu einer historischen Marginalie gemacht. „Kein Vergeben, kein Vergessen“ im Zusammenhang mit einer von Nazis und Rassisten durchgeführten Demonstration ist die bewusste Verhöhnung der Opfer des Holocaust und des antifaschistischen Widerstands.

Am darauf folgenden Samstag, 14.1.2017, plant der Kölner Neonazi-Schläger Jan Fartas unter dem gleichen Vorwand mit anderen militanten Faschisten in Köln-Kalk zu demonstrieren. Fartas ist Mitglied des rechten Schlägertrupps „Sturm Köln“, bei allen großen Nazimobilisierungen regional und bundesweit dabei und u.a. für rassistische Propaganda im Stadtviertel Zollstock verantwortlich. Durch seine Kontakte u.a. in die rechte Szene im Ruhrgebiet ist zu erwarten, dass Nazis aller Couleur teilnehmen und diese Aktion nutzen wollen, um ein Zeichen der Stärke gerade im migrantisch geprägten Stadtteil Kalk zu setzen.

Die Rechten versuchen ein weiteres Mal das Leid der Opfer der Silvesternacht für ihre Hetze zu instrumentalisieren, jene Kräfte, die selbst eine frauenverachtende Ideologie haben. Resultat dessen sind u.a. eine Zunahme rassistischer Gewalttaten. Verantwortlich sind auch die etablierten Parteien, die mit den Silvester-Ereignissen die „Willkommenskultur“ durch einen vermeintlichen Kulturkampf gegen Muslime ersetzten, um Gesetzesverschärfungen gegen MigrantInnen (wie die Erklärung von Maghreb-Staaten zu sicheren Herkunftsländern oder die Einschränkung von Familiennachzug) populärer zu machen.

Köln gegen Rechts kämpft für gleiche Rechte für alle Menschen, egal welche Herkunft, Nationalität, Geschlecht, religiöse oder sexuelle Orientierung sie haben. Deswegen treten wir jedem Versuch der Rechten entgegen, die Straßen zu übernehmen. Rassistische Propaganda und rechte Aufmärsche dürfen nicht zur Normalität werden.

In den letzten Jahren konnten bereits größere Nazi-Mobilisierungen wie z. B. die Demos von Hogesa sowie Kögida 2015 durch massiven Widerstand vieler tausender Menschen verhindert werden. Auch für nächsten Januar organisieren wir, gemeinsam mit anderen antifaschistischen und antirassistischen Initiativen und Bündnissen, Demonstrationen und Blockaden. Damit wir erfolgreich sind, brauchen wir euch!

Protest gegen Pro-NRW-Aufmarsch
Samstag, 07.01.2017 –
13.30h Kundgebung Bahnhofsvorplatz
Zusammen mit Köln stellt sich Quer

Demo und Blockaden gegen Nazi-Aufmarsch von Fartas & Co
Samstag, 14.01.2017
13.30h  Köln Ottoplatz /Bahnhof Deutz

Weitere Infos werden folgen…

Antifaschistisches Aktionsbündnis „Köln gegen Rechts“

Noch einen Tag!

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Alle auf die Straße!

Das Oberverwaltungsgericht hat endgültig entschieden. Die HOGESA Kundgebung wird auf dem Barmer Platz in Deutz stattfinden. Dagegen kann kein Widerspruch mehr eingelegt werden.

Der Kundgebungslatz vom Bündnis „Köln gegen Rechts“ ist jetzt also auch definitiv der Ottoplatz (vor dem Deutzer Bahnhof) ab 11.00h

Wir möchten euch jedoch auf jeden Fall bitten gemeinsam dorthin anzureisen. Es werden viele Nazis und Hooligans schon vorher in der Stadt sein und es kann zu Übergriffen bei der Anreise kommen. Außerdem haben wir so bessere Möglichkeiten uns den Nazis gemeinsam in den Weg zu stellen.
Unsere Anfahrtspunkte sind:

Sonntag 25.10. – 10:40 Uhr (Pünktlich!)
Köln-Süd Bf
Ehrenfeld Bf
Kalk Post
Köln-Mülheim Bf
Kundgebung 11.00h Ottoplatz

Denkt daran, dass heute Nacht die Sommerzeit zu Ende ist!

Auf den Facebookseiten von HOGESA, auf denen sich bisher über 2300 Hools und Nazis für den 25.10. angekündigt haben, schreiben viele Teilnehmer/innen, dass sie sich erst am Hauptbahnhof treffen wollen um dann nach Deutz zu gehen. Also auch wenn die Kundgebung in Deutz stattfinden soll, so werden viele Nazis und Hools am Hauptbahnhof ankommen!

Der Anmelder der HOGESA Demo Dominik Roesler hat unterdessen als weiteren Programmpunkt einen Auftritt der rechtsradikalen Band „Kategorie C“ angekündigt. Die Band stammt aus dem Hooliganspektrum und zahlreiche ihrer geplanten Auftritte sind in anderen Bundesländern, aus Gefahrenabwehrgründen und der offenen Verbreitung von rassistischen und nationalsozialistischen Gedankengut“ verboten worden. Letztes Jahr konnten sie in Köln beim HOGESA Aufmarsch ungehindert auftreten.

Informationen am 25.10.2015

Die aktuellen Informationen am 25.10. werdet ihr am besten per twitter erfahren können.
Twitter:
twitter.com/kgegenrechts (auch ohne Anmeldung möglich)
Hashtag: ‪#‎koeln2510‬

Auf unserer Facbookseite werde wir auf jeden Fall am Sonntag Abend versuchen eine kleinen überblick über den Tag zu geben. Auch in den folgenden Tagen wird es weitere Informationen hier geben.
https://www.facebook.com/Koeln.gegen.Rechts

Heute am Samstag gibt es ab 16h am Bahnhofsvorplatz schon eine antirassistischen Kundgebung des Bündnisses: Auch dort wird es sicher noch aktuelle Infos geben.
https://www.facebook.com/events/800768290041746/

-Im Anschluss eine Reihe von Links mit Aktionsplänen, Anreiseempfehlungen für Auswärtige, Infos über den Ermittlungsausschuss usw.
-Unten seht ihr auch, was andere Bündnisse aus der Zivilgesellschaft an dem Tag planen.
-Außerdem noch Links zu Hintergrundartikeln über HOGESA und die militante Neonaziszene im Kölner Umfeld

Anreiseempfehlungen für Auswärtige:
http://gegenrechts.koeln/…/start-und-anreisetreffpunkte-fu…/

Hier eine Übersicht mit Anreiseempfehlungen aus NRW auch schon für Samstag:
http://aikoeln.blogsport.eu/…/uebersicht-fuer-das-antirass…/

Aktionskarten:
Es gibt jetzt Aktionskarten im Netz, ladet sie euch runter:
Deutz:
print-version http://aktionskarten.noblogs.org/…/2510_Koeln_Deutz_print.p…
web-version http://aktionskarten.noblogs.org/…/10/2510_Koeln_Deutz_web.…

Hauptbahnhof:
print-version: http://aktionskarten.noblogs.org/…/2510_Koeln_Hauptbahnhof_…
web-version: http://aktionskarten.noblogs.org/…/2510_Koeln_Hauptbahnhof_…

EA Köln
Der Ermittlungsausschuss Köln wird am Wochenende auf jeden Fall besetzt sein, näheres dazu hier:
http://www.ea-koeln.de/?p=593

Andere Bündnisse:

Das Bündnis „Köln stellt sich Quer“ ruft angesichts des neuen Kundgebungsortes von HOGESA zu einer Kundgebung um 12h am Heumarkt auf, mit anschließender Demonstration nach Deutz.
https://www.facebook.com/events/1655426491338786/

Birlikte und Arsch Huh haben eine Übersicht über ihr geplantes Kulturprogramm veröffentlicht. Sie rufen ab 12.00 zum Bühnenprogram an der Opladener Straße in Deutz.
http://birlikte.info/

Hintergrundartikel:
Hintergrundartikel zu HOGESA und dem Attentat auf Henriette Reker
Die mobile Beratung gegen Rechtsextremismus in Köln hat einen ausführlichen Hintergrundartikel über HOGESA veröffentlicht. Sehr lesenswert:
http://www.mbr-koeln.de/…/koeln-2-0-die-rueckkehr-von-hoge…/

Die antifaschistische Zeitung LOTTA hat einen Hintergrundartikel zum Attentat zum Henriette Reker und dem rechtsterroristischen Hintergrund des Attentäters veröffentlicht:
http://www.lotta-magazin.de/…/attentat-auf-henriette-reker-…

Militante Strukturen aus der Zeit
http://blog.zeit.de/…/die-radikalisierung-von-rechten-struk…

Bündnis „Köln gegen Rechts“