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Mutmaßlicher Lübcke-Mörder nahm 2019 an Combat 18 Treffen teil

Bild oben: Stephan Ernst (Bildmitte) und Stanley Röske (hellblaues T-Shirt) auf Combat 18 Treffen im März 2019 in Mücka, Sachsen. Quelle: https://exif-recherche.org/?p=6284

ARD-Magazin MONITOR: Mutmaßlicher Lübcke-Mörder Stephan E. nahm erst im März 2019 an konspirativem Treffen der Neonazi-Organisation Combat 18 teil.

Köln gegen Rechts wiederholt die Forderung danach endlich die Strukturen der Rechtsterroristen von Combat 18 auch hier in NRW und Köln offen zulegen und zu zerschlagen!
Allein 20 Straftaten von Combat 18 Mitgliedern in Köln in den letzten 10 Jahren.

https://www.presseportal.de/pm/7899/4303185

600 demonstrieren „Gegen Naziterror und Rechtsruck“

In Köln fand am gestrigen Abend eine Demonstration statt, die den gesellschaftlichen Rechtsruck als Grundlage des Mordes am ehemaligen hessischen CDU-Politikers Walter Lübcke durch den Neonazi Stephan Ernst skandalisierte.

Zur Demonstration hatte ein Bündnis aus antifaschistischen, antirassistischen und zivilgesellschaftlichen Gruppen aufgerufen.

AfD-Sprache bereitet den Boden für rechten Terror

Wir schießen den Weg frei„, so der sächsische AfD-Politiker Maximilian Krah unter tosendem Applaus auf einem Landesparteitag am 1. Juni.

Einen Tag, nachdem Henriette Reker angesichts des Mordes am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke zu mehr Engagement für eine offene Gesellschaft aufgerufen hat, erhielt die Kölner Oberbürgermeisterin in der Nacht zum Mittwoch eine Morddrohung.

In einer E-Mail, die dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt, droht der anonyme, offenkundig rechtsradikale Verfasser damit, Reker und andere Politiker „hinrichten“ zu lassen. Die „Phase bevorstehender Säuberungen“ sei mit Walter Lübcke eingeleitet worden, heißt es. „Es werden ihm noch viele weitere folgen. Unter anderem Sie beide.“

https://www.fr.de/politik/hetze-gegen-walter-luebcke-volksschaedling-wurde-jetzt-hingerichtet-zr-12525784.amp.html