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We’re not gonna take it anymore!

Gemeinsam dem jährlichen Neonaziaufmarsch entgegentreten!

Das Bündnis „NS-Verherrlichung Stoppen!“ ruft für den 17. November zum Protest gegen das  seit 10 Jahren jährlich in Remagen stattfindende Treffen der militanten deutschen Neonaziszene auf.

Aktuelles bei http://remagen.blogsport.de/.

Antifaschistische Demonstration, Samstag, 17. November, 10:30-16:30 Uhr, Bahnhof Remagen, Maisons-Laffitte-Platz 2.

Gegen den «Meister aus Deutschland»

Antifaschismus und Antirassismus vor und nach dem Mauerfall

(Teilnahme kostenlos)

Rechtsradikale, faschistische, rassistische und rechtspopulistische Organisationen in Köln – gab es schon immer und gibt es bis heute. Und es gab und gibt immer Widerstand dagegen von Antifaschistischen und antirassistischen Gruppen, Parteien und zivilgesellschaftliche Organisationen. Schon vor 1968 dabei (bis heute) war die VVN – BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes -Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten). Es folgte in den 80ern die „Volksfront gegen Reaktion, Faschismus und Krieg“, und Ende der 80er der Rom e.V. und die autonome Antifa.

Im ersten Teil der Veranstaltung wird es hier 3 kurze Textlesungen geben.

Auch heute gibt es ein breit gefächertes Spektrum von Widerstand gegen Rechtsradikalismus und Rassismus : „Das Antifaschistische Aktionsbündnis – Köln gegen Rechts“ , kmii (kein Mensch ist illegal), „ Arsch huh“, „Köln stellt sich quer“, die „ag bleiben“ (Willkommenskultur Spektrum) und KVfR (Kein Veedel für Rassismus), die Initiative „Keupstrasse ist überall“, Rom e.V., die Kampagne „Seebrücke“ und viele mehr .

Sie stellen im 2. Teil der Veranstaltung ihre Analysen und ihre Praxis vor
Mit allen Aktivist*innen von 1968 bis heute wollen wir in zum Abschluss der VA diskutieren und vor dem Hintergrund der aktuellen rassistischen Mobilisierung von Pegida , Identitären und Nazi Aufmärschen nach Chemnitz, der staatlichen Abschiebepolitik und der aktuellen Wahlerfolge der Rechtspopulist*innen den jahrzehntelangen Erfahrungsschatz nutzen um Gegenstrategien zu entwickeln.

Donnerstag, 8. November, 19:30-22:00, Rom e.V., Venloer Wall 17

No fame for the old game ‒ Vortragsreihe

No fame for the old gameVon Ende Oktober-Mitte Dezember gibt es an verschiedenen Orten in Köln eine Reihe von Vorträgen zum Thema der Neuen Rechten in Europa und den USA.

  • Montag, 22. Oktober 2018 von 19:00 bis 21:00, Uni Köln, Hörsaalgebäude (105) – Hörsaal G, Jan Sperling (Nationalismus ist keine Alternative) zum Thema
    Alt-Right und rechte Bewegung in Europa„. (Facebookveranstaltung)
  • Freitag, 26. Oktober 2018 von 19:00 bis 21:00, Autonomes Zentrum Köln, Vortrag mit dem Titel „Aktuelle Strategien der extremen Rechten“ über die Strategien im Umfeld der „Identitären Bewegung“. (Facebookveranstaltung)
  • Montag, 5. November 2018 von 19:00 bis 21:00, Uni Köln, Hörsaalgebäude (105) – Hörsaal A2, Gudrun Hentges über „Die Identitären — eine Bewegung von rechts als Wegbereiterin einer anderen Republik?“ (Facebookveranstaltung)
  • Samstag, 1. Dezember 2018 von 19:00 bis 21:00, Autonomes Zentrum Köln, Podiumsdiskussion mit dem Titel „Praxis gegen die Neue Rechte„, mit der Autonomen Antifa (w), Genoss*innen aus Halle und des Antifa AK Köln. (Facebookveranstaltung)
  • Montag, 10. Dezember 2018 von 19:00 bis 21:00, Uni Köln, Hörsaalgebäude (105) – Hörsaal A2, Sonja Brausch zum Theme „Burschenschaften in der völkisch-autoritären Sammlungsbewegung„. (Facebookveranstaltung)

Heute vor 15 Jahren erschoss ein Kölner Neonazi drei Menschen

Am 07.Oktober 2003 erschoss ein bekennender Neonazi in Overath bei Köln drei Menschen. Das Innenministerium von NRW aber spricht bis heute nicht von einer rechtsextremen Tat.
Die Frankfurter Rundschau hat den Fall, der wahrscheinlich nur den wenigsten Menschen in Köln in Erinnerung ist, aufgegriffen und berichtet in ihrer heutigen Online-Ausgabe.

Der Neonazi und spätere Dreifachmörder Thomas Adolf war der Kölner Antifa damals wohl bekannt. Er hatte Mitte der 90er Jahre für die „Deutsche Liga für Volk und Heimat“ bei der Kommunalwahl kandidiert und für diese ein Büro in der Deutzer Schaurtestrasse angemietet, gegen das bis zur Kündigung durch den Vermieter, zahlreiche Demonstrationen veranstaltet wurden. Aus der Deutschen Liga, die im Rat der Stadt Köln vertreten war, bildete sich später die rechtsextremistische Gruppierung Pro Köln, die sich ebenfalls jahrelang im Kölner Stadtrat hielt, und teilweise als Pro NRW immer noch aktiv ist.

Hier ein Link über die zahlreichen Verbindungen von Pro Köln zu militanten Neonazis, Gewalttätern und Rechtsterroristen in den 90er Jahren.

Markus Beisicht immer noch aktiv — Begleitschutz Köln bei rechter Demo in Leverkusen

Einige der damaligen Protagonisten, die mit Thomas Adolf zusammen in der Kölner Deutschen Liga aktiv waren, sind immer noch im rechtsextremen Lager zu finden, wie u.a. der Leverkusener Anwalt Markus Beisicht, der erst am vergangenen Samstag mit dem rechtsextremen Internet-Blog Abakus eine „Trauerdemonstration“ in Leverkusen abhielt. Zu der Demonstration angereist waren auch etwa 10 Rechte aus Köln aus dem Umfeld des „Begleitschutzes Köln“ zusammen mit Dennis Mocha.

 

Bürger beobachten die Polizei

Repression damals und heute

10. Veranstaltung aus der Reihe „1968/2018 Blick zurück nach vorn
Im Oktober 2018 jährt sich zum 140. mal die Verabschiedung der „Sozialisten Gesetze“ und der Entstehung der Vorläuferorganisationen der RHD in diesem Kontext.

Die Revolte von 1968 hatte staatliche und gesellschaftliche Autoritäten in Unis, Schulen, Kirchen, Gewerkschaften, Polizei, Armee und Unternehmen herausgefordert. Das „Establishment“ reagierte mit Strafverfahren sowie durch die Verabschiedung der „Notstandsgesetze“ 1968.

Und heute? Hambacher Forst, Neues Polizeigesetz NRW und die Antifa ständig im Kessel. Was tun?

Eine Veranstaltung mit

  • Roter Hilfe Köln (RH),
  • dem „Ermittlungsausschuss“ (EA),
  • einer Vertreter*in von NoPolG NRW,
  • AZADI (Rechtshilfefond für Kurdinnen und Kurden),
  • Professor Klaus Riekenbrauk und dem Anwalt Heinrich Comes.

Donnerstag, 11. Oktober, 19.30-22.00 Uhr, Sozialistische Selbsthilfe Köln SSK, Salierring 37